Buch IV: Poros in Not - Band I

Ho -ho-ho Beschwörer! Ich möchte euch herzlich einladen, bei unserer heutigen Geschichts – und Märchenstunde anwesend zu sein. Hier möchten wir euch mit auf Reisen in die Welt von Runeterra nehmen. Es ist Weihnachten und diese Geschichte ist mein Geschenk an drei ganz besondere Emissaries. Begleitet meine Freunde und ihre Champions auf ihrer spannenden Reise durch Runneterra. **Kennt ihr Dasher und Dancer und Prancer und Vixen? Kennt ihr Comet und Cupid und Donner und Blitzen? ** Es gibt eine Legende in Runeterra, die wahrscheinlich so alt ist wie das Land selbst. Diese Legende berichtet von drei glorreichen Helden, die von einer anderen Welt nach Valoran kommen, falls das Weihnachtsfest in Gefahr geraten sollte. Allerdings ist noch niemand diesen vermeintlichen Rettern jemals begegnet - bis zu eben jenem Weihnachtsfest. __________________________________________________________________________ Es ereignete sich in der Nacht von 22. zum 23. Dezember ungefähr 2 Uhr morgens. Dustin, Niklas und Mark hatten so eben ihr Spiel im gewundenen Wald beendet und diskutierten nun eifrig darüber, warum - oder besser gesagt, wegen wem - sie verloren hatten. “Ich hätte dir gleich sagen können, dass es eine blöde Idee ist, ADC auf der Dreierkarte zu spielen.”, sagte Niklas zu Mark, “Macht einfach early viel zu wenig Schaden.” “Draven macht nie zu wenig Schaden.”, gab Mark etwas beleidigt zurück, “Außerdem hast du doch den Rengar gefeedet, da kann man ja nur verlieren...” “Der Rengar war am Ende doch kein Problem mehr.” “Ja für dich vielleicht nicht. Du mit deinen 250 Rüstung..” “Leute, beruhigt euch doch. Es ist spät und wir haben nun mal verloren.”, schaltete sich Dustin ein. Niklas seufzte. “Hast ja recht, entschuldige Mark. Es ist ja nur ein Spiel.” “Ja, mir tut es auch leid.”, entschuldigte sich Mark ebenfalls. Gerade als er die Endstatistik auf seinem Bildschirm schließen wollte, stutzte er. Da hüpfte ein kleiner Braum im Weihnachtsmannkostüm aufgeregt auf und ab. “Seht ihr bei euch auch den Braum?”, fragte er Niklas und Dustin. “Huch, na eben.”, sagte Niklas und betrachtete den winzigen Braum genauer. “Ich find ‘ ihn lustig.”, sagte Dustin schließlich, “wenn man versucht ihn anzuklicken, rennt er vor dem Mauszeiger davon.” Während die Drei ihre Scherze mit dem Minibraum trieben, erschien eine Nachricht im Gruppenchat. Braum : LASST DAS! Ich brauche eure Hilfe. “Seht mal. Da steht was. Ist ja merkwürdig.”, bemerkte Niklas schließlich. Plötzlich war ein Schrei von Mark zu hören. “Mark, ist alles in Ordnung?”, fragte Dustin aufgeregt. Keine Antwort. “Das ist nicht der richtige Zeitpunkt für Scherze, Mark.” Immer noch keine Antwort. Niklas runzelte die Stirn. Eigentlich war es so gar nicht Marks Art ihnen Angst einjagen zu wollen - mal ein kleiner Scherz hier und da, aber auf keinen Fall etwas Bösartiges. Während er so vor sich hin grübelte, wurde es verdächtig still im Teamspeak. “Dustin, bist du noch da?”, fragte er schließlich. Ebenfalls keine Antwort. Genervt wollte er den PC herunterfahren um sich schlafen zu legen, da merkte er gerade noch rechtzeitig eine weitere Nachricht im Chat. Braum: Deine Freunde sind hier. Berühr’ den Bildschirm. Was für eine komische Anweisung? Er streckte die Hand aus und berührte nur ganz vorsichtig den Bildschirm. Da gab es einen Ruck nach vorn und er fiel hals über Kopf durch seinen Monitor. Augenblicklich stieg Übelkeit in ihm auf. Alles drehte sich und fühlte sich merkwürdig kalt und warm zugleich an. Doch so schnell wie es gekommen war, ging es auch wieder vorbei. Schließlich landete er in einem glücklicherweise erloschenen Kamin. “Wo bin ich hier?”, fragte er verwirrt. Mark streckte ihm die Hand entgegen und half ihm auf. Sie standen in der Mitte eines großen gemütlichen Wohnzimmers mit Sofa, Bücherregalen und eben diesem großen Kamin. Außerdem gab es an zwei Seiten des Raumes große Fenster, die einen Blick auf eine wunderschöne Winterlandschaft lieferten. Plötzlich waren erneut Geräusche aus dem Kamin zu hören. “Wer da wohl noch kommt?”, fragte Dustin neugierig. Mit einem lauten Klatschen landete ein älterer Mann vor dem Kamin und sah sich mit zerknirschter Miene um. Schließlich erblickte er Niklas und knurrte: “Cremnik, was hat das zu bedeuten?” Niklas klappte der Unterkiefer herunter. “D..dddarius”, stotterte er. “Wen hast du erwartet?”, fragte Darius schlecht gelaunt zurück. “Ich wurde beschworen und ich habe meine Aufgabe erfüllt - so gut es eben ging, bei deinen vielen Fehlentscheidungen. Also lass’ mich wieder gehen.” “Ich war das nicht.”, verteidigte sich Niklas rasch. Diese Antwort schien dem noxischen Krieger überhaupt nicht zu gefallen, doch bevor er etwas erwidern konnte, polterte es erneut im Kamin. Lux legte von allen die eleganteste Ladung hin. Federleicht rollte sie sich ab und kam schließlich wieder auf den Füßen zum Stehen. “Huch, wo bin ich denn hier gelandet?”, sie sah sich um und erkannte ihren Beschwörer. “Na nu? Diyyo, was machst du denn hier?” Dustin starrte sie voller Erstaunen an, doch im Gegensatz zu Niklas schien er äußerst positiv überrascht. “Es tut mir sehr leid, aber weiß auch nicht warum und wo wir hier sind?”, sagte er schließlich entschuldigend. “Oh nein.”, stöhnte Mark, als es wieder zu Rumpeln begann. “Wisst ihr wer jetzt kommt?” Er schluckte. “Ich glaube, ich habe es noch nie so bereut Draven ...”, weiter kam er nicht, denn Darius hatte ihm eine seiner großen Hände aufs Gesicht gepresst. “Sei still oder willst du sofort einen Kopf kürzer gemacht werden?”, raunte er, als Draven ebenfalls äußerst lässig aus dem Kamin fiel. “Danke, danke. Das wars für heute. Aber morgen geht es weiter mit noch mehr Draven.”, begrüßte er seinen Bruder und die restlichen Anwesenden. Dann wurde ihm klar, dass er nicht auf ihrem Anwesen in Noxus gelandet war und sah sich argwöhnisch um. Als er Mark erkannte, setzte er ein selbstzufriedenes Grinsen auf. “Ach ich versteh’ schon. Mein Beschwörer will ein Autogramm von mir. Haha.” Darius verdrehte die Augen und sagte: “Nein. Irgendwas ist hier schief gelaufen.” Draven sah ihn beleidigt an. “Ist ja klar, dass du davon keine Ahnung hast. Dir passiert sowas ja nie.” Er wandte sich nun wieder an Mark. “Wo soll ich unterschreiben?” Mark kratzte sich verlegen am Hinterkopf. “Eigentlich möchte ich… äh” Draven hob eine Augenbraue. “Du bist wohl nicht der Schnellste. Versteh’ schon.” Gerade als keiner mehr so recht wusste, was er sagen sollte, betrat ein großer Mann mit weißem Bart den Raum. “Es hat funktioniert.”, freut er sich, “Setzt euch doch, Freunde.” Er strahlte in die Runde . “Darius, Draven, Lux darf ich euch Niklas, Mark und Dustin vorstellen?” Dabei deutete er auf die jeweilige Person. “Der Weihnachtsmann? Echt jetzt?”, fragte Mark in darauffolgende Stille hinein. “Was hast du gegen den Weihnachtsmann?”, fragte Braum, “Ich liebe es den Kindern eine Freude zu machen.” Während sich die anderen nun doch auf das Sofa setzten, ging Mark mit prüfendem Blick um Braum herum. “Ich weiß auch nicht. Das ist doch alles nur Kitsch.”, beschwerte er sich schließlich. “Weihnachten ist kein Kitsch.”, widersprach ihm Lux augenblicklich, “Es ist eine sehr besinnliche Zeit und...” “Natürlich. Typisch Demacia.”, schnaubte Darius, “Ich dachte, du wärst ein wenig cleverer als dein Bruder, Mädchen.” Lux verschränkte die Arme vor der Brust. “Was soll das heißen? Mein Bruder ist ein großer Krieger...” Draven begann zu lachen. “Verglichen mit was denn? Deiner Lieblingspuppe...” Nun brach auch Darius in Gelächter aus. “Ruhe!!!”, sagte Braum laut und augenblicklich verstummte der ganze Raum. “Ich habe euch nicht zum Streiten hergebracht, sondern weil ich vor einem großen Problem stehe. Meine Schlittenporos sind fast alle verschwunden. Heute Abend waren sie noch da, doch mitten in der Nacht kommt Rudolph”, er zog ein flauschiges Poro mit einer roten Nase unter seiner Mütze hervor, “zu mir gerannt und erzählt, dass etwas Schreckliches in ihre Unterkunft gekommen wäre. Und als ich dann nachgesehen habe, waren alle verschwunden.” Das Poro piepste nervös, als wollte es die Geschichte bestätigen. Lux schlug die Hand vor den Mund. “Das ist ja schrecklich.” Sie sah die drei Beschwörer an und wurde plötzlich ganz aufgeregt. “Dann ist die Legende also wahr. Wenn der Weihnachtsmann kurz vor Heiligabend in Schwierigkeiten gerät, erscheinen die drei Helden aus einer anderen Welt.” “Die drei Helden. Das ich nicht lache. Wenn du von diesen drei halben Hemden sprichst, dann gute Nacht.”, spottete Darius und deutete dabei auf Niklas, Dustin und Mark. “Was willst du denn damit andeuten?”, wandte sich Niklas an seinen Champion. “Oh Mann, du bist ja noch langsamer als Marvin. Er meint damit, dass ihr weder besonders clever noch besonders männlich seid oder im Allgemeinen zu nichts zu gebrauchen.”, antwortete ihm Draven herablassend. “Mein Name ist Mark, du aufgeblasener Hanswurst.”, beschwerte sich Mark sofort. Doch die Beleidigung schien an Draven abzuperlen wie Drachenfeuer an Yordlefell. “Jetzt entspannt euch wieder. Ich finde wir sollten uns erstmal den Tatort ansehen.”, versuchte Dustin die Wogen zu glätten. Lux begriff worauf er hinaus wollte und stimmte ihm rasch zu. “Ich werde jetzt verschwinden. Wie siehst du das, Bruderherz?” Darius verdrehte die Augen. “Ausnahmsweise hast du recht. Lass’ uns gehen.” Die beiden Krieger schickten sich an zu gehen. “Du gehst nirgendwo hin.”, rief Mark Draven nach und zum Erstaunen aller blieb dieser stehen. “Was geht hier vor sich? Ich kann mich nicht bewegen.”, zederte Draven lauthals. Mark sah sich ebenfalls verblüfft um. “War ich das?” In diesem Moment löste sich die Starre von Draven und er zögerte nicht lang, eine seiner Äxte nach Mark zu werfen. Dustin schrie auf, denn die gut gezielte Axt hätte Marks Schädel gespalten, wenn die Axt nicht ein paar Millimeter vor seinem Gesicht gestoppt hätte und sacht in Marks Hand gesunken wäre. Dieser hielt die Waffe nun zitternd in Händen und starrte Draven hasserfüllt an. “Du”,sagte er langsam, “wolltest mich umbringen.” Dann wurde ihm scheinbar seine Kontrolle über seinen Champion bewusst. Er ging langsam auf Draven zu. Dieser machte eine genervte Geste und wollte sich bereits abwenden, doch er konnte es nicht. Mark stand nun direkt vor ihm und sagte ganz leise: “Auf die Knie.” Draven funkelte ihn hasserfüllt an und kniete dennoch vor ihm nieder. Mark atmete tief durch und sprach dann etwas gelassener als zuvor: “Ich kann Weihnachten noch weniger abgewinnen als du, aber es geht hier vordergründig um niedliche, kleine Poros, die unbedingt unsere Hilfe brauchen und ich werd’ dir diese Frage nur einziges Mal stellen. Also überleg’ dir deine Antwort gut, denn ich werde sie bitterernst nehmen. Wirst du uns bei der Suche helfen? Und falls du dich für ein Nein entscheiden solltest, sei dir sicher, dass ich dich nach Noxus schleifen und dich vor aller Augen so dermaßen demütigen werden, dass dich bis zum Ende deiner Tage und darüber hinaus niemand mehr ernst nehmen wird.” Im Raum war absolute Stille eingekehrt. Alle -bis auf Darius- schienen schockiert. Dravens Bruder jedoch war offenbar hin und hergerissen zwischen Belustigung und Bestürzung. Schließlich schien Draven einzusehen, dass er sich fügen musste. Er nickte widerwillig und Mark streckte ihm die Hand entgegen. Draven ignorierte diese Geste jedoch gekonnt und erhob sich elegant wieder auf die Beine. “Dann lasst es uns schnell hinter uns bringen.”, sagte er und sah Braum an. “Wo finden wir den Stall?” Braum führte sie aus seinem Haus heraus direkt bis vor das kleine Gebäude, in dem die Poros untergebracht waren. “Ich würde euch jetzt allein lassen. Ich habe noch wichtige Vorbereitungen zu treffen. Bitte bringt mir meine Poros zurück.”, verabschiedete Braum sich von der Gruppe. Im Stall fanden sie Spuren einer Explosion. Während alle auf der Suche nach Hinweisen durch den Raum liefen, lehnte Draven lächelnd an der Wand und strich beinahe zärtlich über das verkohlte Holz. Er atmete tief ein und räusperte sich hörbar. “Willst du uns irgendwas sagen?”, fragte Darius und verdrehte die Augen, denn er war diese Art von künstlichen Auftritten bereits gewohnt. Draven hob nur den Kopf und sah ihn herausfordernd an. “Im Gegensatz zu dir, weiß ich wer hier war.” Darius Miene änderte sich von Hohn zu Überraschung. Auch der Rest der Gruppe schien beeindruckt von Dravens Kombinationsgabe. Dieser genoss noch wenige Momente die Spannung bis er endlich sagte: “Es ist wirklich offensichtlich - die Explosionsspuren, das schnelle Vorgehen, dieser unverwechselbare Geruch von Schrot und Zigarrenqualm.” Für einen kurzen Augenblick wurde sein Blick glasig und er schien an einem weit entfernten Ort zu sein. Niklas atmete ebenfalls tief ein. Draven hatte recht. Es roch unverkennbar nach Zigarren. “Aber meinst du wirklich, dass er hier war?”, fragte Darius behutsamer als man es von ihm erwartet hätte. Draven warf ihm einen kurzen Seitenblick zu und antwortete dann: “Ich bin mir absolut sicher.” “Ist jetzt vielleicht ‘ne dumme Frage, aber reden wir hier tatsächlich von Graves?”, fragte Dustin, der auch Marks unsicheren Blick bemerkt hatte. “Ja, um den geht’s.”, erklärte Darius und fügte dann hinzu, “Nach Bilgewasser zu kommen, wird nicht einfach. Ich frag’ mal den alten Mann, wie man hier am Besten wegkommt.” Er verließ den Stall mit großen Schritten. Niklas eilte ihm nach - zum einen, weil er dem alten Krieger nicht vollkommen vertraute, zum anderen, weil er vermutete, dass er ihm eine interessante Geschichte über Draven entlocken konnte. “Woher wusste Draven, dass es Graves war?”, fragte er seinen Champion also frei heraus, sobald sie den Stall verlassen hatten. Darius lachte. “Es war also selbst für euch nicht zu übersehen, dass da mehr dahintersteckt.” Dann zuckte er die Schultern. “Draven war schon immer von sich selbst eingenommen. Er steht im Mittelpunkt seiner eigenen Welt und kümmert sich um nichts und niemanden sonst. Doch wie jeder Mensch hat auch er einen Schwachpunkt.” Darius zog die Augenbrauen misstrauisch zusammen. “Du wirst es doch nicht gegen ihn verwenden.” Nun musste Niklas lachen. “Welchen Nutzen hätte ich davon?” Darius nickte nur und erzählte weiter. “Vor mehreren Jahren kam Graves in die noxischen Gefängnisse und Draven sollte ihm entlocken, wo sich Twisted Fate, der seinen guten Freund gerade für magische Kräfte verraten hatte, aufhielt. Sie verbrachten viel Zeit miteinander und Draven spricht nie darüber, was damals geschehen ist. Auf jeden Fall kam der Tag, an dem die Regierung entschied, Graves wäre nicht mehr von Nutzen und man solle ihn exekutieren. Diese Aufgabe überließ man ebenfalls Draven, der ja für seine spektakulären Hinrichtungen bekannt ist. An diesem Abend sollte die “Jagd” stattfinden und viele Menschen waren zum Zuschauen gekommen. Aber Graves entkam und floh nach Bilgewasser. Daraufhin wurde entschieden, dass die Verfolgung nicht aufgenommen würde, weil es Wichtigeres als einen einzelnen Söldner gebe.” Darius seufzte. Niklas sah ihn fassungslos an. “Draven ließ ihn mit Absicht entkommen?” “Ich nehme es an. Er spricht wie gesagt nie darüber, aber ich habe noch nie gesehen, dass er auf diese Weise versagt hätte.” Niklas nickte nur verständnisvoll. Er war gespannt darauf, was passieren würde, wenn sie Graves letztendlich fanden. Währenddessen im Stall unterhielt sich Dustin angeregt mit Lux. Mark sah zu Draven hinüber und beschloss nach seinem vorigen Auftritt eher die freundschaftliche Bahn einzuschlagen. “Es war beeindruckend wie schnell du das herausgefunden hast.”, sagte er zu ihm. “Auf jemanden wie dich muss selbst das Erlöschen einer Kerze beeindruckend wirken.”, erwiderte er gelassen. Mark verzog das Gesicht, schluckte seinen Ärger aber hinunter. “Ich meinte das ernst. Es hat uns sehr weitergeholfen.” Draven nickte knapp und brachte sogar einen Hauch eines Lächelns zustande. Draußen war plötzlich ein Poltern zu hören und einen Moment später steckte eine junge Frau den Kopf in den Stall. “Ich hab’ gehört ihr braucht eine schnelle Verbindung nach Bilgewasser.” Lux starrte die Weihnachtslady an. “Sejuani, du bist die Weihnachtsfrau?” Die Anführerin der Winterklauen kicherte. “Das ist eine lange Geschichte. Kommt jetzt, der Schlitten wartet.” Draußen stand tatsächlich ein riesiger Schlitten, vor den ein riesiges Wildschwein gespannt worden war. Auf dessen Schnauze wiederum hockte Rudolph und piepste aufgeregt. Alle bis auf Dustin stiegen in den Schlitten ein. “Wartet mal kurz.”, sagte Dustin, der immer noch neben der Stalltür stand. “Hier sind Spuren im Schnee.” Er zeigte auf winzige Fußspuren, die von der Hütte wegführten. Lux sprang vom Schlitten und betrachtete sich die Angelegenheit genauer. “Vielleicht sollten wir auch dieser Spur nachgehen. Fliegt ihr nach Bilgewasser. Wir suchen hier weiter.” So trennten sich die Wege unserer Helden fürs Erste. __________________________________________________________________________ Fortsetzung folgt. Ich wünsche euch fröhliche Weihnachten. Habt ein paar fröhliche Tage. Eure Märchenfee Wolverine [Buch IV: Poros in Not - Band II](https://boards.euw.leagueoflegends.com/de/c/community-kunstwerke/uxENxVQ3-buch-iv-poros-in-not-band-ii)
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