Luna – Die nächtliche Präsenz

Hiermit begrüße ich dich in meinem bereits elften Konzept in diesem Forum. Nachdem das letzte Konzept dem Jubiläum wegen in mehr als nur einem Aspekt bestehende Grenzen sprengte, will ich nun ein etwas bodenständiges Konzept präsentieren, bei dem ich jedoch eines meiner Lieblingsinstrumente verarbeitet habe. Aus diesem Grund beginne ich hier erst einmal mit zwei Klängen, die Teil von Lunas Geschichte sind und auch ihren Weg ins Spiel finden. Das dargestellte Video stammt nicht von mir, sondern von dem Kanal "Memphis Drum Shop" bzw. dem damit verbundenen Kanal-Besitzer. Der dunkle zentrale Gongschlag: 0:33 https://youtu.be/KYNKFJr8bSA?t=33 Der helle dezentrale Gongschlag: 0:57 https://youtu.be/KYNKFJr8bSA?t=57 Damit haben wir die Akustik hinter uns, womit Luna den Rest selbst erklären kann. ___ Inhaltsverzeichnis: - Lore: - Aussehen: - Zitate: - Statistiken und Einstufung: - Fähigkeiten: - Erläuterungen zur Spielweise - Synergien mit Verbündeten - Problematische Gegner - Verweise etc. ___ **Chapter I: Das Phantom von Bahrl** In der Provinz Bahrl gibt es seit ewigen Zeiten, wie auch im Rest der Ersten Lande, Tempel in denen Akolythen von den höchsten Gelehrten und Meistern ausgebildet werden. Der bekannteste Tempel in Bahrl ist der Tempel von Wuju am Rande der nach ihm benannten Siedlung am westlichen Rand des Berges. Seit Anbeginn werden den Akolythen in diesem Tempel die Lehre der schnellen, fließenden Bewegung vermittelt. Entschlossenheit, Auffassungsgabe und Innerer Frieden. Das waren die drei obersten Tugenden, die Wuju unter seinem letzten verbleibenden Meister ausmachten. Nur einem einzigen Schüler lehrte dieser letzte Meister die Kampfkunst von Wuju entsprechend der alten Traditionen, doch wandelte sich sein Bild von dieser auch hierdurch. Das was er von da an lehrte bezeichnete er daher nicht mehr als Kampfkunst von Wuju, sondern als Kampfkunst von Yi, von ihm selbst auf den alten Traditionen begründet doch reformiert. Auch wenn er selbst die Provinz verlassen hat, um einen Fehler der Vergangenheit nicht auch zu tun, und um einen Fehler seiner Vergangenheit wieder gut zu machen, so ist das Herz von Wuju weiterhin hier. Nach der verheerenden Schlacht, die am Plazidium von Navori ihre glückliche Wendung fand, wandelte sich viel in Bahrl. Nicht nur öffnete sich Wuju einer größeren Masse an Menschen, sondern aus der reinen Lehre vom Schwertkampf wurde eine Lehre, die jedem zukommen konnte, der den Willen hatte für den Schutz der Ersten Lande einzutreten. Die heilige Kunst verkam, so würden es wohl die alten Meister sagen, zu einem Werkzeug. Doch Yi war dies mehr als Recht. Er konnte schon damals nicht verstehen, warum sich die Meister so scheuten. Hätten sie früher gehandelt, so hätte Wuju, Bahrl, nein die gesamten Ersten Lande nicht so viele Opfer in Kauf nehmen müssen. Die spirituellen Orden in Navori konnten damals nicht das leisten, was Wuju hätte tun müssen. Doch es gab noch jemanden, der den verheerenden Angriff in Bahrl miterlebt und überlebt hat, so heißt es jedenfalls, wenn man den Worten der Jugendlichen glaubt. Die Provinz blüht, jetzt ein Jahr nachdem Sturz von Boram Darkwill durch Jericho Swain auf. Das frühere Bild der Abgeschiedenheit ist jedoch in der vergangenen Schlacht zerschlagen worden. In diesem reformierten Bahrl sammelten sich, vor allem unter den jungen Akolythen, die Gerüchte, dass Nachts, wenn Ionia zur Ruhe kommt, ein Schatten der Vergangenheit durch Bahrl streift. Niemand hatte diese ominöse Person gesehen, doch ein klares Indiz auf ihre Existenz war für jeden sichtbar. Nach jeder strahelnden Nacht, an der der Mond sein Gesicht nicht verbirgt und sein fahles, bleiches Licht Wuju knöchern erscheinen lässt, finden sich in der Nähe des alten Tempels tiefe Furchen im Boden. Irgendetwas ging in jeder dieser Nächte zum Tempel und trainierte an den Puppen, an denen die Akolythen übten. Die Akolythen bezeichneten dieses "etwas" als das Phantom von Bahrl und unter diesem Namen verbreitete sich die Nachricht über das seltsame Geschehe auch über die Grenzen der Provinz hinaus. Somit erreichte sie auch Yi und seinen einzigen Schüler Wukong. Yi, der sich die Schuld für den Tod unzähliger Menschen, darunter ganz Wujus, gab, berührte die Nachricht etwas und Wukong bemerkte es. Auch wenn Wukong etwas verspielt war, so war seine Auffassungsgabe bereits so scharf, wie die seines Lehrers. Schlussendlich machten sich die beiden auf in die Provinz ihrer Heimat zurückzukehren. Möglicherweise bot dieses Phantom die Antwort auf die Fragen, die sich Yi seit langer Zeit stellte. Nach wenigen Tagen der Reise setzten die beiden auf die Insel über auf der die nach ihr benannte Provinz Bahrl verortet war. Nicht mehr lange, bevor sie in Wuju eintreffen sollten und auch der Mond näherte sich der Nacht, in der er sein ganzes Gesicht zeigte. In Wuju eingetroffen, wirkten sie zuerst wie Fremde. Yi hatte sich nach der Schlacht zurückgezogen und viele der aktuellen Bewohner, stammten nicht einmal auf Wuju, sondern waren nach der Schlacht hier her gekommen. Die Beiden gingen hinauf zum Tempel, der etwas abseits der Siedlung stand und in Yi Erinnerungen hervor spülte. Hier hatte er die alten Traditionen und Tugenden erfahren dürfen. Die Meister und Akolythen, die mit ihm hier gelernt und gelehrt hatten, sie waren nicht mehr. Wukong fühlte die Trauer in Yi, welche er über so lange Zeit gemeinsam mit ihm überwinden wollte. Doch hier, an diesem Ort, war die Vergangenheit für Yi fast greifbar nah. Der Tempel erschien in seinen Augen wie ein Mahnmal für die Schuld, welche Yi auf seinen Schultern zu tragen scheint. Wukong wusste nicht, was er tun sollte. Einen Spaß zum jetzigen Zeitpunkt zu machen, erschien selbst ihm etwas respektlos, doch ihn einfach in Ruhe zu lassen. Nichts schien für ihn richtig. Yi trat langsam durch die Tür in das Innere des Tempels. Zeichnungen und Statuen befanden sich wo auch immer man hinsah und verkörperten die Tugenden von Wuju. Dieser Ort machte jedoch nicht nur auf Yi einen schweren Eindruck. Auch wenn Wukong nicht durch die Emotionen überwältigt war, so wurde ihm hier zum ersten Mal bewusst, was Yi alles wusste und ihm über die Zeit vermitteln wollte. Dieser Ort überwältigte Wukong allein schon durch seine Vergangenheit, die so wirkte, als könnte man nach ihr greifen. Überall sah man Spuren des Trainings. Die Meditationsplätze waren, als sein sie erst vor kurzem benutzt worden. Doch das was Wukong am meisten berührte, war die Präsenz von Yi. Die kühle, bedachte Aura von Yi, die er in seiner nähe immer fühlte, war warm und emotional geworden. So sehr, wie sich Yi diesem Ort öffnete, hatte er sich ihm nie geöffnet. Der Abend sollte schon nach kurzer Zeit den Mond am Himmel enthüllen und die Sonne verschlucken. Pünktlicher hätten die beiden nicht hier sein können. Es war Vollmond. Wukong, der sich an eine Wand lehnte, fiel es merklich schwer nicht einzuschlafen, doch Yi bleib in seiner Meditation aufmerksam und wach. Wer auch immer das Phantom war, wenn das Gerücht stimmen sollte, wollte Yi mit ihm sprechen. Als die Nacht bereits zur Hälfte vergangen war, wurde Wukong durch sonores Schwingen der Luft geweckt, welches Yi in seiner Meditation bestärkte. Es war der dunkle Klang des Gongs, welcher an der hinteren Wand der Haupthalle stand. Yi stand langsam auf und schlich vorsichtig aus dem Meditationsraum. Eine Person, ob Mann, ob Frau, bleich, wie die Nacht und kraftvoll in jeder Bewegung, trainierte in eine silbrigen Rüstung gehüllt mit einem verängstigenden Schwert. Wukong huschte an Yi vorbei, worauf der Boden ein Ächzen von sich gab und die Person erstarrte. Sie blickte gezielt, als hätte sie gewusst, wo er war, direkt zu Wukong. Der leere, kalte Blick ihrer roten Augen traf Wukong wie ein Schlag mit ihrem Schwert es tun könnte. Nie zuvor hatte Wukong durch einen einzigen Blick solche Angst verspürt. Jegliche Kraft entwich seinem Körper. Die Person ging leichten Schrittes zum Gong, schlug sanft an den Rand dieses, sodass ein heller, fast ewig währender Klang den Tempel erfüllte, und verschwand, so leise wie sie gekommen war. Selbst der Wind hätte sie übertönen können. Der Blick den Yi Wukong entgegen richtete sagte diesem mehr als, alles was Yi hätte in diesem Augenblick sagen können. Er hatte diese Chance zerstört und eine Entschuldigung würde sicherlich nichts ändern. Somit zog sich Wukong wie ein verschrecktes Reh zurück, unwissend was er in dieser Situation anders tun könnte. Doch neben der sehr offensichtlichen Enttäuschung, die Yi ausdrückte, da war sich Wukong sicher, war auch Freude. Wer auch immer diese Person war, Yi kannte sie und war froh, dass sie lebte. Am nächsten Tag hatte sich Wukong bereits bereit gemacht wieder abzureisen und seine gerechte Strafe zu erfahren. Er fühlte sich so, als müsste er Yi irgendwie ermöglichen seinen Frust und die Enttäuschung los zu werden, genauso wie er bei ihrem ersten Gespräch das Gefühl erfuhr, Yi von seinem Schuldgefühl befreien zu müssen. Doch Yi hatte anderes vor. Er wollte bleiben bis die Person sich erneut zeigen wollte. Und wie es immer schon war, folgte Wukong Yi in seinen Entscheidungen, da er ihn als bedachter einschätzte, als er es wohl je sein vermag. Ein Monat des Friedens später. Die Nacht des Vollmondes in Wuju Einen Monat hatten die beiden nun gewartet. Yi hatte sich entschlossen viel Zeit mit Meditation zu verbringen und Wukong hatte dem Tempel wieder etwas Leben eingehaucht, indem er Jugendliche aus der Siedlung trainierte. Sie waren wenigstens nicht so kühl wie Yi und auf diesem Weg lernte Wukong die Perspektive von Yi auf ihn kennen. Als am Abend die Sonne hinter dem Horizont verschwand, postierte sich Yi wieder im Meditationsraum, doch Wukong distanzierte sich von ihm. Er wollte nicht wieder Yi im Weg stehen mit seinen Emotionen umgehen zu lernen. Als die Nacht erneut ihre Mitte erreichte, ertönte, wie vor einem Monat, der dunkle Klang des Gongs. Yi schlich aus dem Meditationsraum und betrachtete das Phantom beim Training. Auch wenn das gewaltige Breitschwert für ihre zierliche Gestalt zu groß erschien, so führte sie es mit höchster Präzision. Ihre silberne Rüstung funkelte im, in den Tempel scheinenden Mondlicht, wie ein Edelstein und untermalte damit den fast schon unwirklichen Anblick des Phantoms. Jeder Schritt, jeder Hieb, jede nur kleinste Bewegung schien, so flüssig und sanft in die nächste überzugehen, als würde sie mit dem Schwert tanzen. Irgendwie kam Yi das Phantom bekannt vor. Es schien eine ferne Erinnerung zu sein, doch sie näherte sich seinen bewussten Gedanken immer mehr. Diese bleiche Haut und für den Kampf unfähig erscheinende Statur. Er hatte sie schon einmal gesehen, doch wo? Je näher die Erinnerung kam, desto mehr fiel Yi auf, dass irgendetwas nicht stimmte. Ihre Bewegungen sie ähnelten den Lehren des alten Wuju, doch sie waren von etwas anderem korrumpiert. Der Fluss jeder Bewegung, die Haltung, alles stimmte, doch wie eine Aura des Verderbens legte sich über all dies der Schein einer fremden Macht. Von einem Moment auf den anderen war die Erinnerung so nah, dass Yi das Phantom erkannte. Es war eine Weise, die in seiner Vergangenheit gemeinsam mit ihm hier die Tugenden von Wuju erlernt hatte. Yi hatte sich damals, nachdem sie plötzlich verschwunden war, große Sorgen um sie gemacht und verdachte, dass sie spätestens im Krieg gegen Noxus gestorben sei. Er hatte sich geirrt. Nun wo er wusste, mit wem er hier konfrontiert war, trat er aus dem Schatten hervor indem er sich vor ihren Blicken verborgen hatte. "Luna?", fragte er zögerlich, worauf das Phantom in ihrer Bewegung erstarrte und ihren Blick zu ihm wendete. Sie blickte ihn verwirrt an, worauf nach kurzem Stutzen Yi seine Sichtapperatur abnahm: "Ach, du kennst mich nur ohne dies." Freudestrahlend ließ Luna ihr Breitschwert fallen, worauf es dank seiner Schärfe im hölzernen Boden stecken blieb. "Ich dachte du wärst tot, Yi!", verkündete Luna uns sprang ihn vor Freude fast an. Yi schreckte ein Stück zurück und erklärte: "Mir ging es in etwa genauso. Nach dem großen Krieg gegen Noxus, war ich der einzige Überlebenden von Wuju, da sich die Ältesten selbst im Angesicht des Todes weigerten die Traditionen zu brechen. ... Ich hatte es nur überstanden, weil ich zu dieser Zeit in Navori war." "Da sind wir uns gar nicht so unähnlich. ... Ich war zur Zeit des Angriffs nördlich des Plazidums in der Nähe des Kinkou-Klosters und kämpfte dort gegen die noxischen Invasoren.", erklärte Luna, deren Glanz im Schatten verschunden war. Diese Worte lösten auch das Rätsel, was Yi so an ihr irritierte. Sie hatte seit ihrem Verschwinden die Lehren von Kinkou erfahren und das spiegelte sich auch in ihrem Kampfstil wieder. "Warum bist du jetzt wieder zurückgekehrt?", fragte Yi, der Luna betrachtete, als sei sie ihm völlig fremd: "Und warum tauchst du hier nur als ein Phantom auf, dass lediglich Mitternachts agiert?" Luna kicherte etwas: "Weil ich, anders als du, wusste, dass es Überlebende aus Wuju gibt. Ich wusste, dass du zurückkehren würdest, wenn etwas seltsames in deiner Heimat passieren würde. ... Zudem wollte ich nicht zu viele verschrecken. Schon damals wurde ich ja nicht wirklich anerkannt und einige hatten sogar vor mir Angst." Sie hatte schon Recht. Ihre fast schon leichenblasse Haut und ihre roten Auge, verbunden mit dem weißen Haar. Viele sahen sie nicht als Mensch an, sondern als eine Art Unglücksbringer. Niemand wollte mit ihr trainieren, wodurch sie nie beweisen konnte, was in ihr steckte. Auch Yi zählte früher zu diesen Mitmenschen. "Ich wollte wenigstens dir, der du die alten Traditionen reformiert hast, beweisen, zu was ich fähig bin und zeigen, was aus mit geworden ist.", erklärte Luna, trat zu ihrem Schwert zurück und zog es aus der Kerbe im Boden: "Wie wäre es, wenn ich es dir zeige, Yi?" Yi legte erneut seine Sichtapperat an und zog sein Schwert. Der bis dato sanfte Blick von Luna erstarrte und die dunkel wirkende Klinge ihres massiven, gezahnten Breitschwertes begann zu erstrahlen. "Ich werde mich nicht zurückhalten, Yi. Mach dich auf den härtesten Kampf deines Lebens bekannt.", erklärte Luna mit sachlicher Kälte. In ruhiger, langsamer Bewegung führte sie die Klinge ihres beidhändig geführten Schwertes bodennah, hinter ihren Körper und stellte ihren rechten Fuß vor. Yi erkannte die Haltung. Es war eine direkte Eröffnung, die er als Schüler unzählige Male genutzt hatte. Es war eine recht rudimentäre Haltung und wurde nahe zu nie von den Lehrern genutzt, da sie diese als schwach ansahen. Entsprechend der alten Tradition des Trainingskampfes, ging Yi ebenfalls in Position, stellte seinen linken Fuß vor und hielt sein Schwert anders als Luna über seine Schulter nach rechts an seinem Körper vorbei nach hinten. Als hätte der Tempel den Kampf beginnen wollen, ertöte der dunkle Klang des Gongs und Yi stürmte voran. Er hatte bereits recht viel von Luna gesehen und wusste, dass ihre Schlage eher langsam aber unglaublich kraftvoll sein mussten. Er führte sein Schwert in der voranschreitenden Bewegung an seinem Körper vorbei und griff direkt auf Lunas Brusthöhe an. Luna rührte sich nicht. Wie überwältigt von der Geschwindigkeit von Yi, stand sie erstarrt dort. Kurz bevor Yis Klinge ihre Rüstung berührte, erklang der Gong erneut dunkel und Yi blieb stehen und richtete sich auf: "Hattest du nicht gesagt, ich solle diesen Kampf ernst nehmen? Warum tust du es dann nicht?" Luna grinste etwas: "Ich habe den Kampf bereits gewonnen. ... Der Gong hat deine Aufgabe verkündet." Yi stutzte, ging zurück und stellte sich wieder in Position. Luna verharrte bereits in Position und erneut ertöte der dunkle Klang des Gongs. Yi sprintete voran, führte sein Schwert an seinem Körper vorbei und vernahm einen verheerenden Schlag auf den Rücken, der ihn auf den hölzernen Boden brechen ließ. Wieder der Klang des Gongs. Luna lachte: "Ich sagte doch, der Gong hat meinen Sieg verkündet." Yi versuchte sich aufzurichten und erkannte, dass Luna lediglich mit der stumpfen Kante ihres Schwertes von hinten exakt auf seine Wirbelsäule geschlagen hatte. Sie war also während seines Angriffs hinter ihn getreten und hatte gezielt einen Treffer gelandet, der Yi sofort zu Boden brachte. "Yi, nimm mich nicht auf die leichte Schulter. Ich habe bereits mit diesem Schwert gekämpft als es noch so viel wog wie ich selbst.", erklärte Luna mit ruhiger Stimme: "Du kämpfst wirklich gut, doch denkst du zu lange nach. Bedachtes Handeln bedarf ein schnelles, Auge. Eine Gefahr kommt nicht auf Ansage, sondern sie ist in der Regel einfach von einem auf den anderen Augenblick da." In diesem Moment schlug Wukong, der das Geschehen anfangs aus der Distanz beobachtet hatte, aus einem Schatten heraus auf Luna. Sein explosiver, überraschender Stil hatte Yi schon einige Male bezwungen, doch Luna trat, als wusste sie genau was passiert, einen Halbschritt vor. Wukongs Stab prallte auf ihr Schwert und rutschte auf diesem von Luna weg auf den Boden. Luna blickte zum verwirrt erscheinenden Wukong: "Das ist also dein Schüler. ... Was hast du ihm gelehrt, dass er so unbedacht attackiert?" Sie wandte ihren Körper in Gänze zu Wukong und sah zu ihm, der zu Boden gestützt war, hinunter: "Erbärmlich. ... Du bist eine wahre Schande für Wuju. Ein derartiger Freigeist, wie der deine kann nicht verstehen, was es bedarf. Dir fehlt nicht nur die Erfahrung, sondern auch das Fundament auf dem du Erfahrungen machen könntest. ... Gib den Kampf aus. ... Affe!" Wukong stand wuterfüllt auf und sprang Luna frontal an. Diese riss ihr Schwert aus dem Boden und schlug Wukong durch die Wand des Tempels. Yi tat auf Luna zu und ging in Position: "Luna, du gehst zu weit." Er stürmte voran und verwickelte Luna in ein Austausch von Schwerthieben. Jeder Schlag von Luna war jedoch für ihn immer schwerer zu parieren, sodass nach kurzer Zeit ein Schlag durchging. Eine tiefe Kerbe klaffte in Yis Arm. Luna führte ihr Schwert wieder zurück und lachte: "Yi, du bist ein wahrer Schüler unseres Meisters. Warum setzt du so viel in diesen dummen Affen?" "Weil er mit zur Seite stand und Wuju nicht so verachtend verwendet wie du. ... Wenn ich sehe, wie du die alten Tugenden entehrst, so verstehe ich den Willen der Alten die Tugenden durch Abschottung zu wahren.", erklärte Yi. Luna wendete sich ab und erwähnte beiläufig, während sie ging: "Ich hätte mehr von dir erwartet Yi. Du bist eine Enttäuschung wie auch dieser Affe." **Chapter II: Arc Lunaris XVIII – Der Mond** *Im Untergrund des Targons: Höllen des verbotenen Kults* "Ryona, nun wo sich bereits die ersten er Höheren gezeigt haben, sollten wir uns beeilen die niedrigen Arcanen in diese Welt zu beordern. ... Sicherlich wird sich Arc Sanctus nicht zurückhalten, ebenfalls voranzuschreiten.", erklärte Shikuro im Beisein aller im Targon befindlichen Gefäße: "Nun wo wir mit Willhelm bereits fünf Arcanen in unseren Reihen haben, können wir uns ernsthaft daran setzen aktiv weitere Arcanen zu rufen." "Mir ist mit Arc Magna, die in einer verstorbenen Namens Reika wiedergekehrt ist, noch eine weitere aktive Arcane bekannt. Gemeinsam mit ihr könnte ich mich daran setzen zwei Arcanen in diese Welt zu beordern. Die passenden Gefäße sollten nicht zu schwer zu finden sein.", erklärte Cyrus, der erst vor wenigen Tagen physisch im Targon eingetroffen war. Ryona blickte erwartungsvoll gen Cyrus: "An welche Arcanen hast du denn gedacht?" "Durch Arc Magnas Aktivität, würde ich über sie Arc Tempus in diese Welt berufen. Auch wenn sie keine niedrige Arcane ist, wie auch ich es nicht bin. ... Ansonsten habe ich auf meinem Weg durch Noxus von einem interessanten Gefäß für Arc Lunaris gehört. Es soll sich in Ionia befinden und erfüllt bereits alle relevanten Kriterien für die Beschwörung des Mondes." "Nun dann, ich wäre dir sehr dankbar, wenn du dich darum kümmern würdest, dass diese beiden Arcanen beschworen werden.", antwortete Ryona und führte die Besprechung fort. Cyrus trat aus der Höhle hervor und ließ einen schwarzen Raben fliegen: "Danke dafür, Jericho Swain." Dieser Rabe machte sich auf direktem Weg auf zu Arc Magna beziehungsweise zu ihrem auf der Schatteninsel lebenden Gefäß Reika. *4 Tage später: Hauptstadt der Schatteninsel Helia: In der Nähe von Reikas Schwarm* Der Rabe landete in der Nähe von Reika und eine Art Nebel erhob sich von diesem, als sei er in dessen Gefieder gefangen gewesen. Der Nebel floss langsam gen Reika und formte die Gestalt einer jungen, unbekleideten Frau. Der Fluss des Neels ging langsam in Schritte der Präsenz über und so näherte sie sich der verlassenen Erzieherin. "Guten Tag meine Schöne. ... Ich weiß du hattest irgendwie das verlangen hier her zu kommen.", erklärte die Präsenz leise und zurückhaltend: "Ich bin nicht der Grund warum du hier bist, jedoch möchte ich dich bitten mir zu folgen." Reika verspürte Vertrauen zu der ihr unbekannten Frau und folgte ihr, während ihr der Schwarm auf Geistervögeln folgte. "Wo gehen wir hin?", fragte Reika und sah bereits nach kurzer Zeit das Ziel ihrer Reise. Die beiden traten vor eine gewaltige Festung, die trotz der dramatischen Veränderungen der Stadt, nahe zu keinen Schaden genommen hatte. Sie näherten sich der Eingangstür und die Präsenz öffnete diese knarzend. "Im Herzen dieses Gebäudes ist der Grund, wegen dem du hier bist. Deine Schwester möchte diese Welt, wie auch du, kennen lernen. ... Zu diesem Zweck bin ich hier. Wir werden Arc Tempus, deine Schester beschwören.", erklärte die Präsenz und führte Reika in die Tiefen der Festung. Wo auch immer man hinsah waren Bücher. Berge von ihnen fein säuberlich sortiert in edlen, hölzernen Regalen, die bis an die Deckes der hohen Räume ragten. "Sie dich hier um, wir suchen einen großen leeren Saal auf dessen Boden Markierungen zu finden sind, wie das Licht über Reflexion den Saal durchwandern möge. ... Ich werde nun erst einmal in Erfahrung bringen, wann die Bedingungen zur Nutzung der Kammer von Arkana gegeben sind.", erklärte die Präsenz und trennte sich von Reika, welche wiederum nach dem beschriebenen Raum suchte. Die Präsenz löste sich in den Nebel auf, aus dem sie sich gebildet hatte und durchforstete in dieser Gestalt die Bibliothek. *3 Tage später: Ionische Enklavenstadt Fae'lor* "Nun dann, dies ist also meine erste Mission, die ich selbst bestreite. Nicht weit von hier müsste eine Fähre mich in die Provinz Bahrl bringen können. Dort müsste sich das Gefäß in kürze einfinden. *1 Tag später: Provinz Bahrl: Bergsiedlung Wuju* "Wenn ich mich nicht irre, so kam das Gefäß, das ich suche aus dieser Siedlung. ... Langsam verstehe ich auch, warum sie mir das alles in meiner Gefangenschaft gezeigt hatte.", murmelte Cyrus als er Wuju betrat: "Nördlich von hier sollte ein Tempel sein. Dort werde ich mein Lager aufschlagen. ... Mal sehen, ob ich mit diesem Verdacht recht habe, ansonsten muss ich noch eine kleine Wanderung gen Kinkou-Tempel machen. Und ich weiß nicht, ob meine Beine sich so lange zwingen lassen, mich zu tragen." Cyrus blickte in den dunkel werdenden Himmel des Abends und sah voller Freude den strahlenden Vollmond. Er kam zur Ruhe und viel in den Schlaf. Geweckt wurde er durch einen dumpfen, hallenden Ton, der nicht Enden zu wollen schien. Ein Gongschlag. "Ich hatte also recht", erklärte er, während es sich sein Gähnen nicht verkneifen konnte: "Warum muss sie aber mitten in der Nacht hier aufschlagen. Ich hab schon so zu wenig geschlafen." Cyrus richtete sich auf und ging in den Tempel in dessen Nähe er nächtigen wollte. Luna schien ihn anfangs nicht zu bemerken, sodass Cyrus sie direkt ansprach: "Ist dies nicht eine wundervolle Nacht?" Sie zuckte überrascht zusammen und richtete ihren Blick zum stark gefesselten Cyrus. Dieser erklärte: "Ich bin hier, um mit dir zu sprechen Luna, Phantom von Wuju. ... Du wirkst irritiert. ... Meine Kleidung? Ach, sieh es als meinen Stil an, immer in geschnürter Zwangsjacke und voll maskiert herumzulaufen. Man bekommt dadurch etwas mehr Aufmerksamkeit und verbirgt sich trotzdem ausreichend stark, um dass nichts auf mich zurückgeführt werden kann. ... Es ist also irgendwie Funktionskleidung, genau." Luna führte ihr Schwert hinter ihren Körper und stemmte ihren Fuß auf den Boden. "Du scheinst nicht so freundlich gesinnt zu sein. ... Übernimm dich bitte nicht, denn besiegen wirst du mich nicht.", schmunzelte Cyrus und ging einige Schritte vor: "Angst? Oder warum rührst du dich noch nicht? Glaubst du, dass jemand sich alleine durch deine Haltung beunruhigt fühlt? ... Wenn du dich nicht bewegst, dann mache ich es." Luna stürmte voran und schlug ihr Schwert in einer halbkreisförmigen Bewegung von einer auf die andere Seite. Sie durchschlug dabei Cyrus, der jedoch unbeteiligt wirkte: "Hab' ich dich vielleicht etwas angestachelt? ... Ich mag ja emotionale Menschen, denn man kann von ihnen so viel lernen, wo ich nicht fähig bin sie zu empfinden. Emotionen, sie verursachen so viele Fehler, so viele Probleme. Ich wundere mich wirklich, wie du den Krieg überleben konntest, wenn du so unbedacht voranstürmst." Luna verharrte perplex und blickte auf die breite Klinge ihres Schwertes. Nichts, kein Blut und auch kein Schaden an Cyrus Kleidung. "Weißt du, es ist in jedem Kampf wichtiger zu ermitteln, wie man seinem Gegner schaden kann, bevor man so waghalsig in eine Situation stürmt, die man nicht kontrollieren kann. Sei froh, dass sich meine Fähigkeiten zum jetzigen Zeitpunkt lediglich auf defensive Aspekte konzentrieren, doch wäre 'sie' hier, so wärst du jetzt bereits tot. ... Jedenfalls wenn du mir nicht so wichtig wärst.", erklärte Cyrus, nachdem er seinen Kopf so neigte, als wollte er Luna ansehen: "Wo wir jetzt aber mit der Vorstellung durch sind und dir hoffentlich aufgefallen ist, dass du nicht über die Mittel verfügst mir überhaupt ein Haar zu krümmen, möchte ich sehen, wie du kämpfst. ... Der Mond braucht ein starkes Gefäß und ich habe Hoffnungen in dich, die jedoch bestätigt werden müssten." "Der Mond? .... Gefäß? ...", stutzte Luna zögerlich und ging wieder in Position. Cyrus lachte: "Da scheint jemand sich meiner Prüfung stellen zu wollen. ... Dann will ich mal die Arena bereiten und dir die Augen öffnen." In dem Moment indem Luna kurz ihre Augen zum Blinzeln schloss, veränderte sich alles. Sie befand sich plötzlich mit einem Mann in reich gezierter Robe auf einem freien Feld. Über ihr glühte rot der volle Mond und ein leichter Wind zog auf. "Dies ist mein Reich, Luna. Dies ist die Arena in der du dich beweisen wirst.", erklärte Cyrus, der mit dem Ortswechsel auch seine Gestalt gewechselt hatte: "An diesem Ort belaufen sich meine Möglichkeiten nicht mehr nur auf meinen eigenen Schutz. Wenn du diesen Ort also verlassen willst, solltest du dich ins Zeug legen. ... Aber wir wollen es fair gestalten, daher gebe ich mir ein Handicap." Darauf materialisierte sich in Cyrus' Hand ein schmales Schwert, dass in seiner Länge Lunas gleichte. "Ich habe keine Ahnung vom Schwertkampf, doch werde ich dich lediglich mit diesem Schwert angreifen. ... Und mit meinen Worten", Cyrus lachte lang und ausgiebig: "Mal sehen, ob das ein ausreichender Vorteil für dich ist" "Unterschätz' mich nicht, Freak", fluchte Luna und so schnell wie Cyrus den Ort gewechselt hatte, war Luna hinter ihn getreten und hatte ihr Schwert vertikal durch Cyrus hindurch geschlagen: "Stirb!" Lachen. "Du scheinst wohl nicht gern zuzuhören. ... Du kannst mir nicht einmal ein Haar krümmen. ... Dieser Trick funktioniert vielleicht bei diesem Kerl namens Yi, den du vor kurzem zurecht gewiesen hast, aber ... träum' weiter, wenn du glaubst, dass ich so leicht zu besiegen bin." Cyrus blickte an sich herunter: "Du hast sogar, wie bei ihm, die stumpfe Seite für den Schlag genutzt. ... Fandest du es nicht seltsam, wie leicht du es durch meinen Körper treiben konntest, obwohl du den Schwertrücken voran gedreht hattest?" "Woher?", stotterte Luna verwirrt. Cyrus lachte einfach weiter: "Was hat man dir gelehrt hin in Wuju? ... Beobachte deinen Gegner und lerne ihn zu besiegen. ... Ich beobachte dich schon sehr lange, länger als du es glauben würdest, daher lasse ich es bei 'lange' verbleiben. ... Nun wo du jedoch deinen ersten Zug innerhalb dieser Arena getätigt hast, bin ich wohl dran. ... Anders als du, werde ich jedoch nicht mit dem Springer vorangehen, sondern eröffne mit einem Bauern" Cyrus trat einen Schritt voran und schmunzelte: "Du kennst doch Schach, oder?" "Du denkst, du wärst etwas Besseres, nur weil du das kontern konntest?", fluchte Luna und machte sich für den nächsten Angriff bereit: "Dann konter das!" Luna verschwand und wie aus dem Nichts schlugen kraftvolle Klingenhiebe in den Körper von Cyrus. Diesmal parierte Cyrus diese mit seinem Schwert und sein Blick wurde ernst: "Endlich zeigst du mal etwas Neues. Etwas Erfrischendes, deine Magie. ... Ionia ist so ein schönes Land, das so tief mit Magie durchzogen ist. Es wäre traurig gewesen, wenn du ihr nicht mächtig wärst." Aus dem Nichts schlug das Schwert selbst auf die Klinge, die Cyrus führte. "Ich bin kein Tier, mit dem du so herumtollen kannst.", schrie Luna Cyrus an, während sich ihre Klinge langsam durch die von Cyrus kämpfte: "Dein Schwert scheint meinem mich gewachsen zu sein. ... Hab Respekt, oder du wirst diesen Ort hier nicht verlassen!" "Wäre es nicht wichtig, dass du überlebst, würde ich dich auf der Stelle töten. Doch das Ritual erfordert die lebendig und kämpferisch. Sei die Bestie, die du sein willst. Zerfleisch mich, versuch mich zu töten.", eiferte Cyrus. Kurz darauf trat Lunas Schwert durch Cyrus' hindurch. "Nun wo du mit Magie kämpfst, werde ich es auch tun.", erklärte Cyrus sarkastisch: "Man gut, dass der Weg von Helia hierher nicht so weit ist. Nicht wahr?" Ein dunkler Nebel zog auf und aus diesem formte sich die Gestalt einer jungen, unbekleideten Frau, die vor ihm kniete, wie ein Bauer vor seinem König. "Luna, darf ich dir vorstellen. Das ist meine offensive Stärke.", erklärte Cyrus, worauf sich die Präsenz aufrichtete und sich zu Luna wendete: "Sie ist also das Gefäß, welches du für Arc Lunaris haben wolltest?" "Arc Lunaris? ... Was ist das?", fragte Luna irritiert, sodass Cyrus schmunzelte: "Du wirst Arc Lunaris sein. ... Es dauert nicht mehr lang." Cyrus wendete sich von Luna ab und bat die Präsenz sich um Luna zu kümmern, während er das Ritual bereitet. *Etwa eine Stunde des Kampfes zwischen Luna und der Präsenz* "Arcana Lunaris ... blicke herab auf uns und siehe das Opfer, das wir dir gewähren. Blicke herab auf uns und zeige dein Gesicht denen, die dein Reich missachten. ... Hier in der Nacht, die dein wahres Antlitz zeigt, möchten wir dir das geben, das dir fehlt. ... Sklavin des Geistes zeige dich hier vor meinen Füßen. Senke dein Haupt vor dem dessen Worten du gehorchst. ... Ich befehle dir Arc Lunaris nimm Besitz von ihr und knie nieder!", verkündete Cyrus, worauf ein gleißendes Licht vom glühend roten Mond ausging und Luna erstrahlen ließ. Sie brach zusammen. "Ich, die ich deinen Worten gehorche, Herr. Ich die ich hernieder ging vom Himmel, um in dieser, der deinen Welt mein Abbild zu finden, werde hier für jetzt und für immer knien und folgen.", erklärte die sich vor Cyrus kniende Luna. Cyrus lachte und blickte zu ihr herab: "Welchen Namen möchtest du tragen? Arc Lunaris" "Ich werde den Namen tragen, den du mir schenkst, Herr.", erwiderte Luna und erhielt darauf den Namen ihres Gefäßes. Die Präsenz verzog im Wind und Cyrus brachte sich und Luna wieder in an den Ort des Ursprungs, den Tempel in Wuju. "Wir haben eine lange Reise vor uns, Luna. Mach dich bereit erneut in den Krieg zu ziehen, denn es dauert nicht mehr allzu lang." ___ **Aussehen:** - Luna ist junge Frau, mit androgyner, albinistischer Gestalt. Daraus resultierend trägt sie folgende Merkmale - Rote, scheinbar glühende Augen - Ihr langes, dünnes Haar ist schneeweiß. - Ihre Figur ist sehr flach. Ihre Brust ist nahe zu nicht ausgeprägt. - Ihre Haut ist sehr bleich. - Luna trägt ein sehr langes, gezahntes Zanbatō bei sich, welches sie auf ihrem Weg hinter sich her schleift. - Ihr Körper ist im Wesentlichen durch eine silbrige Rüstung geschützt, welche tiefe Kerben und Einrisse aufweißt. (Hände und Kopf sind frei) - Ihr Gang ist kraftvoll und entschlossen. - Bei ihrem Angriff schwingt sie das Zanbatō von einer Seite auf die andere, sodass sie Laufanimationen für beide Orientierungen besitzt. ___ **Zitate:** - Pick - Der Widerstand derjenigen, die die Traditionen ehren, wird jeden niederschlagen, der sie nicht ehrt. - Bann - Da scheint jemand zu viel Respekt vor den alten Lehren zu haben. - Taunt - Dein Stil ist so ... Schlampig und berechenbar. - So wirst du nicht einmal gegen ein Insekt gewinnen. - Was haben dir bitte deiner Lehrer gelehrt. - Joke - Willst du mal halten? Es ist nur 250 Yos schwer. - Gegen dich habe ich extra das schwere Gerät mitgebracht. - Gegenüber Zed - Auch wenn dein Ziel ehrenvoll ist, so ist dein Weg der Falsche, Meister. - Der Weg in den Schatten bedarf auch Wesen die ihn beschreiten. - Ich danke Ihnen für das was sie mir gelehrt haben, Herr. - Gegenüber Kayn (Basis und Blue) - Da haben wir also den Musterschüler. - In deinen Augen spiegelte sich nie der Widerstand, den Zed uns lehrte, sondern der Wille grundlos zu töten. - Du bist nicht das, was Zed in dir sieht. Du bist weitaus mehr gewesen und weniger geworden. - Gegenüber Master Yi - Zwei Schüler der selben Lehrer und doch zwei Menschen, die nicht verschiedener Sein könnten. - Auch wenn unsere Wege verschieden sind, so sind unsere Absichten identisch. - Leider konnte ich dir damals nicht helfen. Das werde ich wohl niemals wieder gut machen können. - Gegenüber Wukong - Du vagst es dich Schüler des Wuju zu nennen. - Wer hat dir erlaubt dich so zu nennen, Kong? - Dein Mangel an Disziplin wird dich in dem Moment töten, indem du am wenigsten damit rechnest. - Gegenüber Irelia - Eine willige Kämpferin des ionischen Widerstandes. Selten, wirklich selten. - Eleganz, Ästhetik. ... Wir sind hier nicht beim Ballett, sondern auf dem Schlachtfeld meine Süße. - Wenigstens kannst du dich verteidigen. - Gegenüber Ionia - Das ein derartig feiges Volk, wie das unsere überhaupt gegen Noxus gewinnen konnte. - Das du lebst beschämt jeden Noxia. Es zeigt auf, wie unfähig Noxus ist. - Was macht jemand wie du auf dem Schlachtfeld? Damals bist du noch schreiend weggelaufen, als wir dich brauchten. - Gegenüber Noxia - Mich würde echt mal interessieren, was so ein unfähiges Volk an Kriegern auf dieses Schlachtfeld beordert hat. - Du kommst aus Noxus? ... Willst du schon Mal aufgeben, oder soll ich dir zeigen, warum du auch diese Schlacht nicht gewinnen kannst? - Unfähige Leute wie dich scheint Noxus ja in Massen zu produzieren. - Beim Kauf von {{item:3153}} - Interessantes Design. - Etwas leicht für mich, aber wenn es sein muss. - Wie kann man mit so einem Schwer überhaupt etwas anrichten. - Beim Kauf von {{item:3072}} - Der wahre Blutdürster ist schon seit langem in meinem Besitz. - Ein billiger Abklatsch von meinem schönen Shichiken. - Wenn sie schon sowas verkaufen, dann bitte auch angemessen schwer. - Beim Kauf von {{item:3147}} - Ist das ein Dolch? - Etwas kurz und definitiv zu leicht für ein Schwert. - Wollen sie mich verarschen. So viel Gold für so wenige Material und Qualität. - Beim Kauf von {{item:3812}} - Wenigstens der Name passt zu mir. - Interessante Farbe. - Was ist das für ein Metall? - Beim Kauf von {{item:3157}} - Zeit der Besinnung im Zentrum des Kampfes. ... Gekauft. - Auch wenn das irgendwie seltsam klingt, aber ich find's echt gut. ___ |Statistiken | Level 1 - | per Level - | Level 18 |- |Energie 300 |+ 00 |300 |Energie Reg |50,0 |+ 0,00 |50,0 |Leben |540 |+ 85 | 1985 |Leben Reg |6 |+ 0,5 |14,5 |AD |60 |+ 3,8 |124,6 |AS |0,658 |* 0,025| 0,938 |Armor |32 |+ 3,1 | 84,7 |MR |32,1 |+ 1,25 |53,35 |MS |345 |Range |175 **Einstufung:** - Schaden: 9/10 - Durchhaltevermögen: 4/10 - Kontrolle: 1/10 - Mobilität: 4/10 - Unterstützung: 0/10 - Schwierigkeit: 6/10 ___ **P1 – Lunarer Zyklus** - Befindet sich Luna im Spiel, ist für alle Spieler eine zusätzliche Anzeige an der Minimap zu sehen, welche die aktuelle Mondphase darstellt. - Mit Neumond beginnend, entwickelt sich der Mond über die ersten 30 Minuten des Spiels zum Vollmond und beeinflusst hierbei die Fähigkeiten von Luna und einige Interaktionen von Gegnern mit Luna. (Näheres in der jeweiligen Fähigkeit) - Wenn Luna ein gegnerischen Champion tötet oder er innerhalb von 0,5 Sekunden stirbt, nachdem Luna an ihm Schaden gemacht hat, wird der Zyklus um 2 Minuten vorgestellt. (Der Vollmond tritt somit 2 Minuten früher ein.) **P2 – Schwert der Ahnen** - Luna trägt ein sehr schweres und langes Zanbatō (spezielles Breitschwert) bei sich, welches sie nicht nutzen kann, während sie gegrounded ist. - Somit wird sie durch Grounding entwaffnet und kann ihre Q und R nicht nutzen. - Ihre Normalen Angriffe ignorieren Schilde. **Q** Kosten: 70 Energie auf allen Rängen Abklingzeit: 11/10/9/8/7 Sekunden Reichweite: Vor Halbmond: Physisch: 175 IGU / Magisch: 175 bis 700 IGU Nach Halbmond: Physisch: 175 IGU / Magisch: 700 IGU **Q1 Aktive – Phantomschnitte** - Luna schlägt in schneller Folge 3 mal mit ihrem Zanbatō und verursacht dabei in einem Halbkreis vor sich 22/34/46/58/70 + 20% Gesamt-AD physischen Schaden pro getroffenen Schlag. - Resultierend: 66/102/138/174/210 + 60% AD physischer Schaden - Weiterhin verursacht die Spitze ihres Zanbatō bei jedem Schlag eine schmale, dunkel Wellenfront, die an allen Gegnern, die bis zu 700 IGU von Luna entfernt stehen 20/30/40/50/60 + 20% AP magischen Schaden pro Schlag zufügt. - Resultierend: 60/90/120/150/180 + 60% AP magischer Schade - Ist mindestens Halbmond, so erhalten alle Gegner die vom Schwert getroffen werden auch die Hälfte des magischen Schaden der Wellenfronten. - Resultierend: 96/147/198/249/300 + 60% AD + 30% AP gemischter Schaden **W** Kosten: 60 Energie auf allen Rängen Abklingzeit: 20/18/16/14/12 Sekunden Reichweite: 500 IGU **W1 Passive – Düsterer Schein** - Luna bekommt über den Verlauf des Mondzyklusses 60% Lauftempo und 15% Tenacity. - 2% Lauftempo pro Minute. (inkl. Übersprungener) - 0,5% Tenacity pro Minute (inkl. Übersprungener) **W2 Aktive – Nächtliches Wandeln** - Luna kanalisiert abhängig von der Mondphase über 2 bis 0,5 Sekunden. (2-0,05 Sekunden pro Minute (inkl. Übersprungener)) Während der Kanalisation kann sie sich normal bewegen, wobei die Kanalisation abbricht, wenn sie Schaden nimmt. - Nach der Kanalisation erhält sie für 5 Sekunden die Hälfte des passiven Buffs zusätzlich (bis zu 30% Lauftempo und 7,5% Tenacity) und beginnt zu ghosten. - Weiterhin springt sie bis zu 500 IGU zum ersten Champion, den sie während dieses Buffs angreift und fügt diesem 50/80/110/140/170 + 50% Gesamt-AD physischen Schaden zu. Wobei sie hinter dem Ziel erscheint und dieses ansieht. **E** Kosten: Keine Abklingzeit: Keine bzw. 12/11/10/9/8 Sekunden Reichweite: Selbst **E1 Toggle (aktiv) – Lehre von Wuju** - Lunas Normale Angriffe gegen das selbe Ziel, sammeln Aufladungen. (max. 5) - Luna erhält pro Aufladung 0 bis 12% Angriffstempo abhängig von der Mondphase. (1% pro 2,5 Minuten (inkl. Übersprungener)). - Wechselt Luna ihr Angriffsziel verliert sie die Hälfte der Aufladungen. Halbe Aufladungen, weder abgerundet. (Luna hat also immer den geringeren Wert. e.g. 5 => 2) **E2 Toggle (inaktiv) – Lehre des Ordens der Schatten** - Lunas Normale Angriffe verursachen 150% + (0,75 x Crit Chance) x (1 + IE) ihrer AD als physischen Schaden und durchdringt hierbei 0 bis 30% der gegnerischen Rüstung abhängig von der Mondphase. (1% pro Minute (inkl. Übersprungener)). - Dieser Effekt kann gegenüber dem selben Ziel nur einmal alle 12/11/10/9/8 Sekunden eintreten. **R** Kosten: Keine Abklingzeit: 180/150/120 Sekunde Reichweite: Selbst **R1 Aktive – Klinge der Mitternacht** - Bei Aktivierung dieser Fähigkeit hören alle Spieler auf der Karte einen einzelnen zentralen Gongschlag. (klingt dunkler) - Luna erhält für 7 Sekunden 15/30/45% des offensiven Werts, von welchem sie mehr besitzt (Bonus-AD oder AP) auf den anderen angerechnet. - Wenn Luna einen gegnerischen Champion tötet oder dieser innerhalb von 0,5 Sekunden stirbt nachdem Luna an ihm Schaden gemacht hat, so wird die Dauer dieser Fähigkeit um 5 Sekunden verlängert und man hört einen weiteren zentralen Gongschlag. (klingt dunkel) - Alle Normalen Angriffe von Luna agieren während dieser Zeit wie ein einzelner Schlag der Q und verursachen somit Flächenschaden von 100% AD. (Die E2 kann ausgelöst werden und tritt dann gegen alle getroffenen ein, wobei nur das Primärziel den internen Cooldown erfährt.) - Weiterhin verursachen sie jeweils eine düstere Wellenfront, die 30% AP magischen Schaden bis zu einer Reichweite von 700 IGU anrichtet. - Während diese Fähigkeit aktiv ist, verhalten sich alle Fähigkeiten, als sei Vollmond. - Stirbt Luna während diese Fähigkeit aktiv ist, hört man auf der ganzen Karte einen dezentralen Gongschlag. (klingt hell) ___ **Erläuterungen zur Spielweise** - Durch die Passive und deren Einfluss auf Lunas Fähigkeiten verfügt Luna über eine sehr starke Eigenschaft zum snowballen. Dies erfordert jedoch auch, dass man mit ihr vor Anfang an aggressiv spielt. - Lunas Q verursacht verschieden hohen Schaden je nachdem wie weit der Gegner von ihr entfernt steht und welche offensive Statistik Luna über Items, Runen, etc. Erworben hat. Es lohnt sich also durchaus zur Schadensmaximierung Distanz aufzubauen. - Dank ihrer W ist Luna deutlich fähiger zu kiten, als viele andere Champions. Nutze dies, denn Luna hält an sich nicht viel aus. - Über ihre E verfügt Luna über zwei sehr verschiedene Arten einen Kampf zu beschreiten. Initiiere einen Kampf mit inaktiver E und aktiviere sie nachdem die "Lehre des Ordens der Schatten" abklingt. - Während die R aktiv ist, bietet es sich an die E inaktiv zu erhalten, um den Schaden gegen Gruppen zu erhöhen. Dazu wechselt man bei jedem Angriff das Ziel (wie mit MF). Der Flächeneffekt verursacht dabei immer den erhöhten Schaden. - Als All-In beitet sich daher folgende Kombination an: W > R > Q (Distanz wahren) > Angriff (Verstärkt dank W) > Jeden Gegner in Reichweite angreifen. **Synergien mit Verbündeten** - Durch Lunas Eigenschaft mit der vergangenen Zeit zu skalieren, helfen ihr zwei Eigenschaften: - Stallen: Teams, die verhindern können, dass der Gegner vorankommt ermöglichen Luna von ihrem Skaling zu profitieren. - Engage: Da Luna über mehr als genug Schaden verfügt, um einen Gegner zu busten, benötigt Luna Hard-CC und Engage, um an Kills zu kommen, welche die Zeit beschleunigen. - Luna synergiert zudem mit Champions wie Orianna und Sejuani, welche davon profitieren, wenn ein Verbündeter ihnen durch Mobilität und normale Angriffe zur Seite steht. **Problematische Gegner** - Luna ist zwar mobil, jedoch nur wenn sie auf Gegner zugeht. Aus diesem Grund countert sie jeder Champion, der ihren Engage gewaltsam beenden kann. (e.g. raum, Janna, etc.) - Luna kämpft sehr gerne, jedoch benötigt sie im frühen Spiel ihre R, um ihr volles Potential zu entfachen. Roaming starke Midlaner können sie daher sehr leicht zu schwachen Zeiten "abfarmen" ___ _Stand: 22.08.19_ ___ Weitere Champions aus meiner Feder: - [Aurora - Die besessene Seelenschützin](https://boards.euw.leagueoflegends.com/de/c/skin-champion-konzepte-de/huAWHvuz-aurora-die-besessene-seelenschatzin) - [Shikuro - Der Necromantist](https://boards.euw.leagueoflegends.com/de/c/skin-champion-konzepte-de/bYnPMNH5-shikuro-der-necromantist) - [Oblivion - Der Aufseher](https://boards.euw.leagueoflegends.com/de/c/skin-champion-konzepte-de/iywAsVUE-oblivion-der-aufseher) - [Pandora & Nava'aiya - Die gefährliche Schönheit](https://boards.euw.leagueoflegends.com/de/c/skin-champion-konzepte-de/uQvOtFjO-pandora-navaaiya-die-gefaahrliche-schanheit) - [Loreen Organon - Die noxische Intrigantin](https://boards.euw.leagueoflegends.com/de/c/skin-champion-konzepte-de/n35is2bO-loreen-organon-die-noxianische-intrigantin) - [Willhelm - Die einschüchternde Gewalt](https://boards.euw.leagueoflegends.com/de/c/skin-champion-konzepte-de/iX27J8LR-willhelm-die-einschuchternde-gewalt) - [Reika - Die Witwe der vergessenen Lieder](https://boards.euw.leagueoflegends.com/de/c/skin-champion-konzepte-de/ZjOaWId7-reika-die-witwe-der-vergessenen-lieder) - [Yamina - Die Rückkehr der Geopferten](https://boards.euw.leagueoflegends.com/de/c/skin-champion-konzepte-de/T8arPwci-yamina-die-ruckkehr-der-geopferten) - [Temarie - Die Kausalität](https://boards.euw.leagueoflegends.com/de/c/skin-champion-konzepte-de/laJ45E1x-temarie-die-kausalitat) - [Cyrus - Das Gefäß des Geistes](https://boards.euw.leagueoflegends.com/de/c/skin-champion-konzepte-de/Mfx3YwtE-cyrus-das-gefas-des-geistes) Champions die in Kooperation entstanden: - [Fand - Die helfende Hand](https://boards.euw.leagueoflegends.com/de/c/skin-champion-konzepte-de/tpRyyHek-champion-idee-fand-die-helfende-hand) - [Dexter - Der Trickser](https://boards.euw.leagueoflegends.com/de/c/skin-champion-konzepte-de/O3spGGmO-dexter-der-trickser) ___ Zu allerletzt wäre ich über Rückmeldungen froh, daher hier eine kleine Umfrage und die Kommentar-Sektion. Man sieht sich in den Kommentaren dieses und vieler anderer Champions hier im Forum.
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