: Permabann?
Machst du Witze? Ist doch klar das du für so was gebannt wirst. Das f Wort ist ein Trigger btw. Bann verdient, case closed
: du brauchst mich nicht zu ,,siezen'' ich respektiere deine meinung, frage mich dennoch warum man so ziemlich alles neue als positive weiterentwicklung bezeichnet... und natürlich gibt es alte konstrukte die abgeschafft gehören aber für sachen wie geschlecht oder wie oben genannt kunst gibt es nun mal klare definitionen... in dem buch das ich nachgeschlagen habe steht, es gäbe 2 geschlechter o.O
Hm, die Sache ist die, dass diese "klaren" Definitionen auch nur vom Menschen gemacht wurden um zu Kategoriesieren. Theoretisch ist unsere ganze Welt, wie wir sie kennen nur ein Konstrukt einer Gesellschaft. Durch das permanente neu Beleuchten bestimmter Dinge wie z.B. Geschlechter, entstehen neue Möglichkeiten und Erkenntnisse. Ja, es ist etwas befremdlich, wenn aufeinmal die Definition von gestern nichtmehr auf heute Anwendbar ist, aber wenn man der Sache eine Chance gibt, und sich damit auseinander setzt, dann wächst man persönlich auch weiter. Man muss mit der Zeit gehen, sonst gehört man zu diesen konservativen Menschen, die immer sagen, wie viel besser es doch damals gewesen ist und verschließt sich vor den neuen Möglichkeiten, die wir jetzt haben. :)
: Keine Ahnung, worauf du hier hinaus willst. Biologisch kann man die absolute Mehrheit der Menschheit in männlich/weiblich unterteilen und Personen, die von einem Intersex-Syndrom betroffen sind, sind immer noch entweder Mann oder Frau und würden niemals als "kein Geschlecht" oder "mehrere Geschlechter" bezeichnet werden wollen. (http://www.isna.org/faq/gender_assignment) Es ist definitiv nicht bewiesen, dass ein Gehirn vor der Geburt oder direkt nach der Geburt ein bestimmtes Geschlecht hat. (https://www.theguardian.com/science/2019/feb/24/meet-the-neuroscientist-shattering-the-myth-of-the-gendered-brain-gina-rippon) Sehr viele Dinge im Gehirn ändern sich im Laufe des Lebens und es gibt sehr viele Studien darüber, dass zwar männliche und weibliche Gehirne (von älteren Personen) Unterschiede aufweisen, man aber dadurch (jedenfalls bisher) nicht irgendwelche Gehirngeschlecht-Schlussfolgerungen ziehen kann. Natürlich ist Geschlecht (GENDER, nicht das biologische Geschlecht) nur ein Konstrukt der Gesellschaft. Alles, was du da mit "Kleid = weiblich" aufzählst, sind irgendwelche Stereotypen und Klischees, die man vergessen sollte. Man muss aber trotzdem die biologische Realität akzeptieren, dass Menschen entweder Männer oder Frauen sind. Und mehr nicht. Gender ist absoluter Müll, jeder soll die Hobbies und Interessen haben, die er möchte und nicht darüber sein Geschlecht bestimmen.
Eig. sind von den 75% der Menschen, die man in das Schema Mann/Frau einordnen kann nur zu 100% Männlich/weiblich. In der Genetik gibt es nunmal unterschiedliche Phasen, wo das Gehirn des Embryo mit Östrogene oder eben Testosterone vollgepumpt wird. Das macht es in diesem Bereich "Männlich" oder eben "weiblich". Was aber dadurch mit dem Kind passiert, und welchen Einfluss das auf das Kind hat, ist schwer zu beweisen, weil eben die Umwelt sehr viel Einfluss auf das Verhalten hat. Auch ist ein Gehirn ja keine Sture Masse die so bleibt wie sie ist. Mit bestimmten Förderungen bilden sich bestimmte Teilbereiche besser aus als andere. Das steht aber auch alles in deiner Quelle. Ich stimme dir auch zu, dass das meiste "Männlich" "weiblich" durch die Gesellschaft impliziert wird. Durch die Rollenvorbilder und Geschlechterrollen in die wir diese zwingen, verhalten sich Menschen unterschiedlich. Und genau das wollte ich damit eig. auch sagen, dass wir Geschlechter konstuieren und Menschen demnach beurteilen, welches Chromosom am Ende steht. Ich habe aber viel zuviele Themen in zu kurzen Abständen angeschnitten und diese nicht richtig ausgeführt. Sorry.
: das wird schwer, weil es bei uns menschen nur 2 geschlechter gibt, mann oder frau, alles andere ist nichts weiter als ein zeichen von dekadenz...
Dekadenz?? Wohl eher Weiterentwicklung. In der Entwicklungspsychologie gibt es ein Model namens "Ich-Entwicklung" von Jane Loevinger. Diese Dame hat ganz passabel beschrieben, wie die Persönliche Entwicklung der Menschen sich verändert und welche Charakteristischen Typenmerkmale es gibt. Angefangen bei E3 (E1 und E2 sind vorsizial und betreffen meistens Kinder/Jugendliche) bis hin zu E10. E3 Menschen sind Menschen, die sehr egozentristisch sind, sich an Konstrukte und "führer" Klammern. Die Opportunistisch veranlagt sind und eine AUge um Auge Mentalität beherzigen. Also das, was die meistens von 1000 Jahren bis vor 200 Jahre waren. Der Durchschnitt der Deutschen und Europäischen Bevölkerung ist auf dem Stand E5/E6, in welcher das Individuum und die freie Entfaltung am höchsten steht. Konstrukte werden hinterfragt oder ganz abgelehnt, das selbe gilt für Werte/Normen. Minderheiten finden gehör und werden beschützt, weil man die Individualität der Menschen wahren will. Hier steht der MENSCH im Vordergrund und wird nicht . wie bei E3 - als Mittel zum eigenen Bedürfnisbefriedigung gesehen. Die Debatten warum Gendern so wichtig ist, warum wir eine Grundrente haben sollen, warum die meisten Menschen nun Teilzeit anstatt vollzeit arbeiten und warum ein bedingungsloses Grundeinkommen soviel zuspruch bekommen ist nicht, weil die Menschen faul oder dumm werden, sondern weil sie sich weiterentwickeln und der Fokus ein ganz anderer ist. Schlagen Sie bitte mal nach, bevor Sie irgendwelche Wörter wie "Dekadenz" in den Raum werfen.
: Ich zitiere mal aus Wiki: _ "Intersexualität bezeichnet zusammenfassend sehr unterschiedliche klinische Phänomene und Krankheiten mit unterschiedlichen biologischen Ursachen, so beispielsweise Abweichungen der Geschlechtschromosomen oder genetisch bedingte hormonelle Entwicklungsstörungen."_ Heißt im Umkehrschluss bei der Entwicklung dieses Menschens ist etwas nicht so gelaufen wie es sollte. Ich würde es eigentlich ganz salopp als Behinderung bezeichnen. Wie hier bereits erwähnt gibt es in Deutschland ca. 100.000 Leute die mit dieser Störung leben - aber von diesen 100.000 gibt es nur einen ganz geringen Teil die sich weder als Mann noch als Frau sehen. Die anderen sehen sich schon einem der beiden Geschlechter zugehörig und verurteilen lediglich diese Geschlechtsangleichenden Operationen nach der Geburt. Die führen leider oftmals dazu das man dann im falschen Körper steckt. Des Weiteren ist die Einführung des Dritten Geschlechts hier in Deutschland, unter den Betroffenen gar nicht mal so unumstritten. Viele bemängeln das diese Bezeichnung zu einem unfreiwilligen Outing führen kann. So das nun erstmal zu den Fakten. Warum sollte also Riot - und ich sags jetzt mal ganz krass - nen Champ mit einer Behinderung einführen? Bzw. wenn sie so ne Schiene fahren wollen ok, aber dann hätte ich such gerne einen autistischen Champ, einen mit Downsyndrom, einen mit Tourette... usw. Toleranz hin oder her, man kann es auch einfach übertreiben. Wenn man schwule oder lesbische Champs einführt ist das ok, weil es normal ist. Homosexualität ist keine Krankheit. Auch wenn hier wie schon an anderer Stelle erwähnt auch immer ein viel zu großes Fass seitens Riot aufgemacht wurde. Menschen mit den oben genannten Behinderungen sind krank und dazu zähle ich auch Menschen die Intersexuell sind. Wenn man die Möglichkeit hätte diese Entwicklungsstörungen zu vermeiden dann würde man es tun.
Jetzt mal ganz langsam. Intersexualität ist keine Behinderung! Behinderungen sind dauerhafte Störungen, die eine Teilhabe an gesellschaftlichem Leben stark einschränkt und es schwer machen, dies ohne fremde Hilfe zu leben. Eine Krankheit ist es auch nicht, weil die Betroffenen auch nicht in ihrem Alltag eingeschränkt sind. Ganz Vorsichtig mit diesen Begriffen. So eine Debatte führt man nicht aus dem Bauch heraus, sondern mit Fakten. Soviel dazu.
: > [{quoted}](name=Casual Boy,realm=EUW,application-id=Wj1wcocU,discussion-id=Fzuxt5nd,comment-id=0004,timestamp=2019-03-01T18:33:58.885+0000) > > Auch gibt es Frauen, die biologisch gesehen, mehr Mann sind, als so manch ein Mann. Okay, ich kapiere nicht, wie du das meinst. Oo Kannst du mir erklären, wie eine biologische Frau mehr Mann sein kann als ein biologischer Mann?
Es gibt ein Phänomen namens AIS Androgenresistenz, indem ein Mann XY ein problem mit seinem Erbgut hat, dadurch wird er als Frau geboren ist aber eig. ein Mann. Er hat weibliche Geschlechtsmerkmale und auch männliche sind vorhanden. Mit anderen Worten: Das sind Frauen, mit männlicher Genetik. Darauf wollte ich hinaus. Im übrigen sind das meist die Art von Frauen, die man so unglaublich anziehend findet, findet man sehr oft im Sport. Auch interessant ist das "Turner-Syndrom". Super Frauen, die leider nicht XX sondern X? sind. Wir nehmen dies gerne als Vorbilder und immitieren sie, nur leider sind das keine "richtigen Frauen". Findet man meist als Model oder Schauspieler. Leider können sie keine Kinder bekommen und weil sie so unglaublich feminin sind, haben sie einen sehr großen Kinderwunsch. Das sind Menschen, die unglaublich stark leiden. Dieses "Schwarz Weiß" funktioniert leider nichtmehr. Die Genetik ist so komplex, dass man nicht einfach in XX und XY unterscheiden kann. Turner-Frauen sind z.B. X?. Sie sind also keine Frau (XX) und auch kein Mann (XY). Diese Personen, also Turner-Syndrom und AIS Personen fallen unter das Schema: Divers.
Veezey (EUW)
: Mit Afd hab ich nichts zu tun und warum sollte ich mich mit ernsthaft mit Blödsinn auseinander setzen? :)
Gut, die Unterstellung war unfair, geb ich zu. Blödsinn ist Betrachtungssichtweise. Diese Genderdiskussion betrifft uns alle. Frau, Mann, Divers. Diese Themen gehen uns alle zu gute. Das aufspalten der Geschlechterrollen ist so wichtig, damit du als Individuum auch als so eins gewertet wirst. Dieses "Mann und Frau" und die damit verbundenen Richtlinien sind einfach dumm und helfen dir nicht in deiner freien Entfalltung. Aber wenn es für dich "Blödsinn" ist und du dich mit dem Themen nicht beschäfftigst, dann sei wenigstens so fair und verbreite nicht plattitüden, die auch noch falsch sind.
Veezey (EUW)
: Du meinst diese anderen 754.849 imaginären Geschlechter?
Schonmal ernsthaft mit dem Thema auseinandergesetzt oder nur Phrasen von AfD und anderen Stammtischen wiedergeben? :)
: League of Legends und das dritte Geschlecht
Das dieses Thema immernoch auf soviel Unverständnis stößt ist mir ein Rätsel. Vorallem Antworten wie "PlS INS3RT N4M3"'s sind einfach nur total unreflektiert und zeigen, dass Menschen das Problem des Diskurses nicht verstanden haben. Also vorab, ich kann verstehen, dass es für Menschen befremdlich ist und dass man den Vorschlag ablehnt, da die Priorität eines Videospiels nicht das Geschlecht des Charakters sondern der Charakter selbst ist. Doch lehne ich das Denunzieren des Themas oder diese dummen Sprüche wie "Ich will ja auch ein *Insert dummen Vergleich* sein" ab. Zum Verstehen: Es gibt Menschen auf dieser Welt, die haben kein Geschlecht oder eben Anteile von mehreren Geschlechtern. Auch sind Männer und Frauen nicht automatisch zu 100% Mann und Frau. Allein im Gehirn des Menschen passieren vor der Geburt millionen von Sachen, sodass ein Mann in bestimmten Bereichen ein ausgeprägtes, feminines Gehirn hat und Frauen ein ausgeprägtes, maskulines Gehirn. Auch gibt es Frauen, die biologisch gesehen, mehr Mann sind, als so manch ein Mann. Wir unterscheiden nunmal in unserem Alltag Menschen immer nur dannach, welches Chromosom am Ende steht. Auch hier gibt es aber soviele Möglichkeiten, was da am Ende stehen kann, weit mehr als nur XY. Warum müssen sich diese Menschen denn nun in das Schema "Mann/Frau" einordnen, nur damit die Welt für "euch" leichter zu verstehen ist? Ich will nicht zuweit gehen, in dieser Diskussion, aber ruft euch mal bitte in Erinnerung, dass jede Art des Geschlechtes nur ein Konstrukt ist, Menschen zu kategoriesieren. Das merkt man vorallem daran, dass bei uns Gegenstände und Attribute Geschlechter haben. Ein Kleid = Weiblich. Ein Anzug = Männlich. Blau = Männlich, Rosa = weiblich. Opportunisitsch, Gewaltbereit, Aggressiv = Männlich. Sensibel, Liebe, Weinen = weiblich. Das wird vorallem interessant, wenn man sich über Themen wie "Häusliche Gewalt" und "Triebstraftaten" unterhält... Denn die "Täter" (Bemerkung: Es wird zu 99% immer von DEM TÄTER, also ein maskulinum, gesprochen) ist zumeist ein Mann... Frauen und dominantes Verhalten oder sogar Sexualstraftaten passen nicht in unser Weltbild... Was ich damit sagen will: Das Thema ist nicht einfach mit "Haha, was diese LGBT Menschen für Probleme haben" abgespeist, sondern betrifft uns alle. Dieser "Genderwahn" wie manche ihn nennen, ist unglaublich wichtig für die Emanzipation der Frau UND des Mannes. Macht das Thema also nicht so schlecht.

Casual Boy

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