eingew (EUW)
: Ich kenn die Argumente, die werden "meine Augen nie öffnen", weil sie unlogischer Quatsch sind ^^. Es liegt nicht daran, ob du weiß bist (was schon eine verdammt rassistische Begründung ist) oder daran ob du heterosexuell bist, sondern im Gegenteil daran, wie der sozioökonomische Status deiner Eltern ist und ob du lieber eine Familie oder eine Karriere willst. Das ist der entscheidende Punkt, insbesondere bei Frauen. Denn beides geht nicht: *Entweder* du machst Karriere und kriegst keine Kinder, oder du erziehst deine Kinder. Denn wenn du Kinder bekommst, aber dich trotzdem an der Karriere versuchst, endet das üblicherweise in schändlicher Vernachlässigung deines eigenen Fleisches und Blutes. Und die meisten Frauen wollen eben Kinder, es gibt generell nur sehr wenige Menschen, die welche Karriere auch immer der Erziehung eines Kindes vorziehen. Nicht unbedingt, weil die Karriere zwingend schwieriger ist, sondern in erster Linie, weil das Großziehen eines Kindes möglicherweise die (be)lohnendste Tätigkeit überhaupt ist. Dazu kommen noch andere Entscheidungen, bspw die Berufswahl und die Risikobereitschaft - und Kleinigkeiten, wie zum Beispiel die Fähigkeit, erfolgreiche Verhandlungen zu führen, welche signifikant positiv durch die Menge des Testosterons im Blut beeinflusst wird - bei denen Frauen eben häufig andere Entscheidungen treffen, welche meistens weniger Geld bringen. Das sind übrigens, entgegen der häufigen Annahme, deshalb keine schlechteren Entscheidungen oder solche, die weniger belohnt würden. Im Gegenteil, meistens sind es Entscheidungen, die insbesondere der direkten Umgebung, aber auch der Gesellschaft als ganzes substantiell nützen. Und es ist nicht so, als würden sie dafür nicht belohnt, es ist nur meistens nicht der Arbeitgeber, der ihnen das Geld dafür gibt, sondern ihr Mann. Doch diese ungleiche Bezahlung ist kein Geschlechterproblem. Wer das behauptet, leidet unter sexistischer Blindheit. Ein Kanalarbeiter hat es ganz genauso schwer, wie eine Krankenschwester und jeder, der das zu einem Geschlechterproblem zu machen versucht, ignoriert grundlegende Fakten und vor allem: **Der beschränkt seine eigenen Fähigkeiten, das Problem (des Rassismus bspw Sexismus) aus der Welt zu schaffen, weil er von rassistischen und sexistischen Merkmalen abhängig macht, ob er einer Person hilft oder nicht.** Was dann beispielsweise zu so absurd schwachsinnigen Aussagen führt, wie der, dass Frauen unter Kriegen am stärksten leiden würden. Ja, Frauen verdienen im Durchschnitt weniger. Sie sitzen nirgends an der absoluten Spitze. Dennoch sind es nicht Frauen, die wenn sie alles verlieren schnell mal auf der Straße landen. Es sind nicht Frauen, die von der Gesellschaft als erstes im Stich gelassen werden in der Annahme, sie kämen schon alleine klar, was eben nicht immer der Fall ist, auch bei Männern nicht. Weil für Frauen immer als erstes gesorgt wird. Denn der Hauptgrund für ihre bei oberflächlicher Betrachtung schlechtere wirtschaftliche Leistung ist meist ein Kind. Und Mutter sein wird eben durchaus gut belohnt. Sicher, es könnte besser sein und Negativbeispiele gibt es immer, aber im großen und ganzen sind Mütter mit die geschätztesten Personen einer Familie und werden auch entsprechend unterstützt. Dann groß "Sexismus" zu brüllen, weil Frauen häufig die Familie der Karriere vorziehen (eine wie gesagt mMn sehr edle Entscheidung), ist kurzsichtig und letztlich selbst sexistisch. Und solche besseren Erklärungen gibt es auch bei schwarz und weiß (in der amerikanischen Gesellschaft). Der entscheidende Punkt ist nicht deine Hautfarbe, sondern der sozioökonomische Status deiner Eltern. Die meisten Schwarzen leben in Armut, was eben ein entscheidender Prädiktor ist, ob deren Kinder ebenfalls in Armut leben werden. Das gilt aber nun mal ebenso gut für Weiße. Dazu kommen noch einige andere Faktoren, die es insbesondere in Amerika (wo dieser Quatsch ja nun mal herkommt) vergleichsweise schwieriger machen, der Armut zu entfliehen: der wichtigste dürfte das Schulsystem sein. Vernünftige Bildung kostet nun mal eine Menge Geld (wie man auch hier in Deutschland langsam merkt), welches man in Armut nicht hat. Und mittlerweile ja nicht mal nur in Armut, mittlerweile musst du ja in Amerika steinreich sein, um deine Bildung bezahlen zu können. Und auch hier gilt derselbe Satz: Dann Rassismus zu schreien ist völliger Schwachsinn, guck dir einfach mal "affirmative action" an. Das war ein angebliches Gesetz gegen Rassismus - was selbst nur umso rassistischer war. Und die Universitäten in Amerika zeigen ja sehr gut, dass es nicht daran liegt, ob du Weiß bist. Asiaten sind dort in Relation häufiger vertreten. Und sind Asiaten jetzt plötzlich in Amerika die privilegierte Kaste? Willst du jetzt das behaupten? Inwiefern die Genetik diese Dinge beeinflusst, ist unklar. Wir wissen, dass Intelligenz der beste Prädiktor für Erfolg ist, wir wissen auch, dass Intelligenz erblich ist. Dazu kommen noch ein weitere Faktoren: Armut verringert deine Möglichkeiten, deine Intelligenz vollständig zu fördern und zu trainieren. Je nach dem von welchen Orten wir auf der Erde reden, geht das sogar noch weiter: Bei unzureichender Ernährung fehlen dem Gehirn entscheidende Resourcen, um sein volles Potential zu entfalten. Auch diese Faktoren sind unabhängig von deiner Hautfarbe vorhanden: Ein weißes Kind wird unter ihnen ganz genauso leiden, wie ein schwarzes Kind. Aber auch deine Persönlichkeit ist zu einem gewissen Grad von der Vererbung beeinflusst (auch wenn die Umwelt vermutlich einen stärkeren Einfluss hat). Und dabei sind insbesondere Eigenschaften wie Gewissenhaftigkeit wichtige Faktoren für dein künftiges Berufsleben. Ein Faktor der ja übrigens auch von der Kultur beeinflusst wird, was man beispielsweise sehr gut an den sozioökonomischen Unterschieden zwischen Asiaten und Weißen sehen kann: Im Durchschnitt sind erstere nämlich deutlich gewissenhafter, als Letztere, weil in den meisten asiatischen Kulturen der Gewissenhaftigkeit ein deutlich höherer Stellenwert zugute kommt, als in den europäischen bspw der amerikanischen Kultur. (Außerdem wird in den meisten asiatischen Kulturen deutlich mehr Wert auf gute Bildung gelegt.) Diese Faktoren sind sicherlich nicht unwichtig und erklären mEn durchaus, warum die meisten Asiaten mehr Geld verdienen und einen höheren Bildungsabschluss haben, als Weiße, im Durchschnitt. Ich denke, dass die Kultur hier auch eine sehr große Rolle spielt. Ich hoffe du liest dir meinen Beitrag diesmal auch durch und beantwortest ihn tatsächlich, statt dich nur auf Allgemeinplätze zu flüchten und jede Frage von mir komplett zu ignorieren. Wie kommst du btw eigentlich auf Homosexualität? Inwiefern verdienen die weniger Geld?
Dir unterläuft hier leider ein üblicher Fehler, natürlich habe ich deinen Beitrg gelsen und natürlich bin ich auhc auf deine Punkte eingegangen, leider scheinst du bei diesem Thema überaus fixiert auf deine Schtweise zu sein, so sehr, dass dir gar nicht in den Sinn kommt sie zu hinterfragen und dir darum auch eine, eigentlich offensichtliche Frage nicht gestellt hast. "Wieso sind die meisten Schwarzen in den USA so arm?" Wenn du dieser Frage nachgehst kommst du darauf, dass du sozioökonomische Umstände und Rassismus nicht auf die konträre Art trennen kannst, auf die du es versuchst. Natürlich sind das alles sozioökonomische Faktoren, die in letzter Instanz für die Unterschiede sorgen, aber diese Faktoren werden/wurden nicht selten durch Rassismus geschaffen. Das ist danna cuh schon der eine wichtige Punkt, den du verstehen müsstest, damit alles andere Sinn ergibt. Schwarze und Poc im allgemeinen sind nicht ärmer, weil Armut in ihren Genen liegt, sondern weil ihre Eltern keine andere Chance hatten! Es ist gerade einmal 50 Jarhe her, dass sie vor der Gesetz gleichgestellt wurden, das ist eine Generation! Das Ignorieren dieses Umstandes führt dann übrigens auch wieder zu neuem Rassismus und zwar genau der Art, die auch du verinnerlicht hast. "Die haben doch die gleichen Chancen und schaffen es trotzdem nicht, muss dann wohl an der Hautfarbe liegen". Aber aus den Gründen die du selbst schon genannt hast, hatten sie eben NICHT die gleichen Chancen, denn es ist sehr schwierig die Armut deiner Eltern zu überwinden. Wo ich behauptet haben soll, dass Homosexuelle weniger Geld verdienen, kann ich beim besten Willen nicht finden und es hätte mich auch gewundert, da das nicht die Art Diskrminierung ist, mit der man leben muss wenn man Homosexuell ist. Als vor dem Gesetz gleichgestellter Homosexueller muss man sich nur anhören, dass Menschen glauben es wäre nicht paradox zu behaupten, man hätte nichts gegen Schwule, so lange sie sie nur in Ruhe ließen, oder noch besser, sich von ihren Kindern fernhielten. Es gab mal eine schöne Umfrage, deren genaue Werte ich leider nciht mehr kenne, aber es sah in etwa so aus, dass 90% der Befragten angaben, Homosexuelle als gleichberechtigt zu werten, während 70% ebenfalls angaben, dass sie es schlimm fänden, wenn eines ihrer Kinder schwul wäre. Was die ungerechte Bezahlung von Frauen angeht, gibt es bestimmt Unterschiede, die keinen Bezug zu Sexismus haben, aber viele haben diesen Bezug ganz sicher. Auch das ist kein Wunder, denn wir lernen das weibliche noch immer als das "schwache" Geschlecht kennen und junge Frauen verinnerlichen das genau so wie junge Männer und bauen ihr Leben darauf auf. Genau wie auf der Tatsache, dass es in den Schulen als harmloser Scherz gewertet wird, wenn ein Junge einem Mädchen den Rock runterzieht, zumindest zu meiner Schulzeit war das noch so und ich bin noch keine 30 Jahre alt. Es wird von klein auf vermittelt, dass Frauen hilfsbedürftiger sind als Männer, schwächer sind als sie und dass eine gewisse Objektisierung schon okay ist, genau so wie, dass "nein" bei Frauen nicht unbedingt "nein" heißt. Natürlich leiden Männer auch unter diesen Geschlechterrollen, zum Beispiel vor Gericht oder auch im Alltag, in dem sie nicht schwach wirken dürfen, da sie sonst "Mädchen" sind, eine Beleidigung deren bloße Existenz schon die meisten der ganzen Probleme aufzeigt.
: Ich empfehle youtube ohne werbung zu konsumieren :P
eingew (EUW)
: > [{quoted}](name=Der Großmugister,realm=EUW,application-id=YnZkMR0R,discussion-id=nUYdO83c,comment-id=0009,timestamp=2018-11-15T06:24:20.514+0000) > > Ich gehe einfach mal auf die Äußerung an sich ein. > > Sicher gibt es auch in dieser Bewegung 1-2 Dödel die das anders sehen, denn Dödel gibt es immer und überall, aber die "Black lives matter" Bewegung drückt nicht aus, dass _nur_ schwarze Leben wichtig sind. > Dass weiße Leben einen Wert haben muss man nicht einfordern, denn das ist ohnehin der Fall, wenn eine Bewegung "Brot für die Armen" hieße, würdest du dann auch davon ausgehen, dass es bei der Bewegung darum geht, dass nicht-Arme kein Brot mehr haben sollten?! Ich glaube nicht, dass die amerikanische Regierung sich einen Dreck um deine Hautfarbe schert, wenn du ihnen auf die Füße trittst. Und ja, aus dem Namen kann man die substanzlosen und teilweise sogar tatsächlich rassistischen Positionen der Bewegung sicherlich nicht ableiten, das ist völlig richtig. [Aus den rassistischen Aussagen der Mitglieder allerdings durchaus.](https://www.leoweekly.com/2017/08/white-people/) Ich frage mich ehrlich, wie meine Freunde auf mich reagieren würden, wenn ich anfangen würde so zu reden: "Türken müssen uns unser Geld zurückgeben. Araber müssen aufhören, unsere Polizei zu bekämpfen und unsere Gesetze zu bekämpfen". Jeder Aufschrei darüber wäre *völlig gerechtfertigt*. Warum ist gilt das nicht für die Kritik an BLM? > Es ist einfach unnötig Rechte für eine Gruppe Menschen einzufordern, die ohnehin schon alle Rechte hat. Inwiefern genießen Schwarze in Amerika weniger Rechte? Inwiefern genießen Weiße mehr Rechte? Leben wir plötzlich im vorletzten Jahrhundert, wo es in Amerika noch die Sklaverei gab? Bis sie dann im selben Jahrhundert abgeschafft wurde. Weit früher als in unseren europäischen Kolonialnationen. Durch die angeblich laut BLM ach so rassistischen Weißen übrigens. Das rassistische Amerika, Vorreiter bei der Bekämpfung der Sklaverei. Glaubt einem heute keiner mehr, gut, dass es damals aufgeschrieben wurde. Also, kommen wir doch endlich zu den ominösen "Rechten" die man als Weißer in Amerika so hat. Kannst du mir da mal ein paar Privilegien nennen, die das Gesetz der Vereinigten Staaten von Amerika, welches in Artikel 7 ihrer Verfassung den Satz "All are equal before the law and are entitled without any discrimination to equal protection of the law" stehen hat, die man als Weißer so bekommt, die zu Lasten der Schwarzen fallen und ihnen verwehrt werden? Ich meine... klar gibt es Rassismus in Amerika, aber davon zu reden, dass Schwarze aufgrund ihrer *Hautfarbe* weniger Rechte hätten, das ist doch ein reines Fantasiegebilde und *jeder weiß das*. Sonst würde ja nicht geredet, sondern etwas *getan*. Es geht hier um eine Bevölkerungsgruppe, die zu großen Teilen in verdammten *Ghettos* lebt. In denen überproportional viele kriminelle Banden agieren. In manche Viertel kommst du als Außenstehender (besonders als Weißer) gar nicht rein! Und dann willst du (oder BLM) mir erzählen, diese Ungleichheit läge an Rassismus? Schwarze machen 12,7% der Bevölkerung in Amerika aus und sind vor Gericht für _51,3% der Morde_ verantwortlich! Da wundert einen auch so gar nicht mehr, warum Schwarze häufiger in Schießereien mit der Polizei geraten. Könnte sowas vielleicht eher die Ungleichheit verursachen? Und liegt die übrige Ungleichheit vielleicht eher nicht am Rassismus, sondern am sozioökonomischen Status? Welcher eben kein *Recht* ist! Jedenfalls nicht in Amerika. Und darunter leiden die Weißen in ihren Wohnwagensiedlungen ganz genauso wie die Schwarzen in ihren Ghettos. Ausdrücke wie "White Trash" sind dir sicherlich auch ein Begriff? Sorry, dass das jetzt so lang wurde, aber mich nervt das ganze Thema ziemlich, weil da so viel selbstgerechter scheinheiliger Quatsch durch die Gegend posaunt wird, das geht auf keine Kuhhaut mehr. Ich will dir da jetzt auch nicht mit zu nahe treten, ich denke mal deine Einstufung der Bewegung BLM basiert auf einer sehr oberflächlichen Beschäftigung, beispielsweise durch einen der hunderten unseriösen, einseitigen und naiven Artikel, die man dazu im Netz so findet, wie zum Beispiel [diesen hier](https://www.zeit.de/kultur/2016-07/black-lives-matter-bewegung-dallas-polizeigewalt).
> weil da so viel selbstgerechter scheinheiliger Quatsch durch die Gegend posaunt wird Das ist schon irgendwie ironisch, dass du das so ausdrückst, denn genau so nehme ich deinen Beitrag wahr. Ich glaube dir auch sofort, dass du es nciht böse meinst, aber offensichtlich lässt du dich da sehr von deiner persönlichen Wahrnehmung als, das nehme ich jetzt einfach mal ganz frech an, Weißer leiten. Natürlich haben Schwarze in Amerika vor dem Gesetz die gleichen Rechte, genau so wie es auch die Frauen in Deutschland haben, dennoch lässt die soziale Struktur die vom Gesetz geforderte Gleichheit einfach nicht zu. Was denkst du denn, wieso diese soziale UNgleichheit herrscht die du beschrieben hast? Sofern du nicht davon ausgehst, dass die Armut bei den Schwarzen genetsich bedingt ist, müsstest du doch beim zweiten Nachdenken drauf kommen, dass da etwas nicht stimmt, wenn so viele Menschen einer Hautfarbe in einem Land so leben. Es fällt einem leider einfach nicht auf, mit welchen gesellschaftlichen Hürden man zu kämpfen hat, wenn man nicht die drei Merkmale "weiß", "männlich", "heterosexuell" trägt. Die vermeindlich kleinen Nachteile kommen einem als nicht Betroffener immer trivial vor, weil man sie nicht sein gesamtes Leben lang, immer wieder überwinden muss. Bei mir hat es auch einen Moment gebraucht, der mich wach gerüttelt und meine rosa-rote Sichtweise zum Einsturz gebracht hat, aber nachdem ich anschließend versucht habe, mich in die Menschen hinein zu versetzen, die ich vorher als gleichberechtigt und nur etwas weinerlich angesehen habe, musste ich feststellen, dass ich vorher einfach nur ein selbstgerechter Furzlappen war. In jeder Bewegung gibt es Trottel, wie schon gesagt und leider ist es so, dass die Trottel im am lautesten sind.
: Politische threads verboten warum?
Ich gehe einfach mal auf die Äußerung an sich ein. Sicher gibt es auch in dieser Bewegung 1-2 Dödel die das anders sehen, denn Dödel gibt es immer und überall, aber die "Black lives matter" Bewegung drückt nicht aus, dass _nur_ schwarze Leben wichtig sind. Dass weiße Leben einen Wert haben muss man nicht einfordern, denn das ist ohnehin der Fall, wenn eine Bewegung "Brot für die Armen" hieße, würdest du dann auch davon ausgehen, dass es bei der Bewegung darum geht, dass nicht-Arme kein Brot mehr haben sollten?! Es ist einfach unnötig Rechte für eine Gruppe Menschen einzufordern, die ohnehin schon alle Rechte hat.
: [TGSG] Die spinnen, die Rö... äh, Volus!
Wurde das Königreich gestürzt?! Wie lange war ich denn wieder weg??!!
eingew (EUW)
: > [{quoted}](name=Der Großmugister,realm=EUW,application-id=KYnfKGf0,discussion-id=IhpvXu7F,comment-id=00020000000100010000,timestamp=2018-08-01T10:31:42.730+0000) > > Denkst du denn tatsächlich es kann folgenlos bleiben wenn unsere neue Generation wieder damit Aufwächst, dass "Jude" eine normale Beleidigung ist oder "schwul" ein Synonym für schlecht? Richtig, da muss eine Aufklärung stattfinden. Wenn ich bei "Neger" nicht an die Kontroversen denke, sondern an Untermenschen, dann wurde das Konzept von den Erziehungsberechtigten und Autoritätspersonen offensichtlich falsch herüber gebracht. > Du unterschätzt hier in starkem Maße was Sprachwandel für langfristige Folgen haben kann. Ich persönlich fühle mich im Internet eigentlich nie beleidigt, dennoch bin ich mir der potenziellen Gefahr solcher Beleidigungen bewusst und daher froh, dass Riot das als großes Medium für junge Menschen ebenso sieht. > > Und nur nebnbei, wenn man möchte, kann man alles nicht-tödliche am Ende runter relativieren und sagen, dass es ein Luxus ist sich darüber Sorgen machen zu können, das bringt einen nur leider nicht weiter. Nun, wie gesagt, ich halte es durchaus für positiv, dass man bei LoL bestraft werden kann. Die Strafe gilt allerdings für die Geisteshaltung und die Folgen der Taten, nicht für die Wörter an sich - oder sollte es jedenfalls. Das Problem liegt am Ende nicht darin, ob man Leute "schwul" nennt, sondern ob man dies als Beleidigung nutzt.
Darauf können wir uns wohl einigen, besonders weil gerade "schwul" sowohl Stigma- als auch Fahnenwort sein kann. Ebenso ist es auch in den normalen Fällen natürlich kein Problem "Jude" zu sagen, ich bin hier immer von einem beleidigenden Kontext ausgegangen, da ich in eine Diskussion über "Faggot" eingestiegen bin.
eingew (EUW)
: Ist es für unsere Gesellschaft schlimm, oder will unsere Gesellschaft, dass es für sie schlimm ist? Ich glaube hier wird deutlich übertrieben und die wenigsten, die sich über Beleidigungen beschweren, fühlen sich tatsächlich betroffen. Wenn man davon betroffen ist, dann ändert das auch selten etwas, oder rennen wir in Scharen zu den Gerichten? [Stichwort "NetzDG", angeblich wurden tausende Meldungen von den staatlichen Stellen erwartet und worin ist das geendet?](https://www.heise.de/newsticker/meldung/Netzwerkdurchsetzungsgesetz-Viel-weniger-Beschwerden-als-erwartet-3985763.html) Versteh mich nicht falsch, ich finde es durchaus sinnvoll, dass man für Beleidigungen gemeldet und bestraft werden kann (sowohl im echten Leben als auch in Computerspielen) und dass es Abstufungen in der Härte gibt basierend auf Analysen der Reporthäufigkeit und/oder dem Geschreibsel in den Meldungen, aber eine moralische Pflicht darin zu sehen, ein Wort als etwas besonders schlechtes zu betrachten halte ich für eine Katastrophisierung einer Situation, die an sich harmlos ist. "Sticks and stones may break my bones, but words can never hurt me." Schwäche ist etwas schlechtes. Schwäche zu forcieren ist umso schlechter. Sich durch schlichtes Gemaule von irgendeinem Random aus dem Internet angegriffen zu fühlen ist eine massive Schwäche. Ja, es ist nicht richtig durchs Netz zu surfen und Leute zu beleidigen. Das macht es aber ebenso wenig richtig, sich dadurch angegriffen zu fühlen! Wir sollten durchaus einen gewissen Anspruch an die Stabilität unserer Emotionen setzen. Das ist schließlich nichts, was man nicht kontrollieren oder erlernen könnte. Es in Ordnung zu finden, sich dadurch angegriffen zu fühlen oder dies gar als kulturelle Norm zu etablieren, halte ich für einen massiven Fehler und die künstliche Generierung von Leid. Abgesehen davon möchte ich hier gerne einmal mein Lieblingsbeispiel für politisch korrekte Änderungen in der Sprache ins Forum bringen, ich halte nämlich deine These, Wörter würden zur "Verrohung der Gesellschaft" beitragen, für gelinde gesagt absurd. Vielmehr ist es umgekehrt, dass eine Verrohung eine gesamtgesellschaftliche Entwicklung ist, die sich in der Sprache widerspiegelt. Die Emotionen und Geisteshaltungen, welche konkrete Wörter hervorrufen sind nicht nur höchst individuell und bei jedem Menschen anders, sondern auch substantiell von der Voreinstellung des Menschen zu dem jeweiligen Wort abhängig. Hasse ich Schwarze, wenn ich "Neger" sage oder höre? Oder ist es nicht doch eher so, dass ich Menschen mit Vorsicht betrachte, die das Wort unironisch in den Äther posaunen? Wenn ich persönlich das Wort "Neger" höre, dann fallen mir zuallererst sämtliche Kontroversen zu dem Wort ein und insbesondere auch der Grund, warum wir heute eben von "Schwarzen" oder "Afrikanern" oder ähnlichem sprechen. Ich sehe nicht, inwiefern dadurch eine Verrohung entsteht. Im Gegenteil. Aber kommen wir zu dem Beispiel, auf das ich eigentlich hinaus wollte: Das Wort "Idiot" war mal eine Diagnose für Menschen mit geringem IQ. Natürlich hat man sich auch hier früher oder später eingeschaltet und gesagt "nene, das geht so nicht, das ist ja eine Beleidigung, muss man ändern, wir können keine Diagnose haben, die als Beleidigung genutzt wird". Das hat man damals so akzeptiert und die Diagnose in das Wort "Schwachsinnig" geändert. Man kann sich jetzt denken, dass die Liste da nicht aufhört. Bezeichnend ist auch, dass der heutige Wikipediaartikel zum Thema "geringer IQ" "Geistige Behinderung" heißt, die Diagnose im ICD-10 allerdings "Intelligenzminderung". Und man arbeitet sicher weiter in den Hinterzimmern daran, weitere Euphemismen zu erfinden. Mir persönlich wäre das ja zu blöde, Wörter zu erfinden, die zukünftig als Beleidigung in den Sprachgebrauch eingehen werden, was mich dazu bewegen wird, neue Euphemismen zu erfinden, aber da muss ja jeder selbst entscheiden, womit er sich abgibt. Worauf ich damit jedenfalls hinaus will: Die Gesellschaft ist nicht roher oder weniger roh, ob sie jetzt von geistiger Behinderung, Schwachsinn, Intelligenzminderung oder Idiotie spricht. Dass man sich überhaupt über so privilegierte Dinge wie den Sprachgebrauch Gedanken macht spricht vom Gegenteil einer Verrohung, das spricht von einer deutlichen kulturellen Feinheit und Spezialisierung auf der Basis einer großartigen Freiheit und Sicherheit, ohne die solche Gedankenspiele schlicht aufgrund der Zeit, die sie in Anspruch nehmen, gar nicht möglich wären.
Du wirfst hier zwei vollkommen unterschiedliche Phänomene zusammen, was es schwierig macht zu argumentieren, denn 90% von dem was du hier schreibst stimme ich zu, (jetzt kommt das große) ABER, es ist ein völlig anderer Umstand wenn, sagen wir mal vereinfacht "Minderheiten" und ihre bloßen Bezeichnungen oder Eigenschaften zur beleidigung werden. Denkst du denn tatsächlich es kann folgenlos bleiben wenn unsere neue Generation wieder damit Aufwächst, dass "Jude" eine normale Beleidigung ist oder "schwul" ein Synonym für schlecht? Noch bevor diese Kinder eventuell wissen *was* ein Jude oder schwul ist, werden sie es natürlich erstmal negatv auffassen, wenn sie hören *dass* jemand Jude oder schwul ist. Für die Generation in der sich solche Beleidigungen erstmals durchsetzen ist es meist folgenlos, weil sie erst mit dem neutralen Wort und dann später mit der entwickelten Beleidigung Kontakt hatten. Du unterschätzt hier in starkem Maße was Sprachwandel für langfristige Folgen haben kann. Ich persönlich fühle mich im Internet eigentlich nie beleidigt, dennoch bin ich mir der potenziellen Gefahr solcher Beleidigungen bewusst und daher froh, dass Riot das als großes Medium für junge Menschen ebenso sieht. Und nur nebnbei, wenn man möchte, kann man alles nicht-tödliche am Ende runter relativieren und sagen, dass es ein Luxus ist sich darüber Sorgen machen zu können, das bringt einen nur leider nicht weiter. "Statt dir Gedanken über Tierschutz zu machen solltest du lieber an die Obdachlosen denken." "Die Kinder können da nicht zur Schule, na immerhin verhungern sie nicht." "Die Sklaven sind zwar nicht frei, aber immerhin sind sie sicher." Am Ende kann man immer sagen, dass man damals noch jeden Tag ums Überleben kämpfen musste und Situation X seit der Bronzezeit darum gar nicht so schlimm ist.
: fuer "eure gesellschaft" ist es also in ordnung, dass wenn mit "schwul" beleidigt wird, dies sofort einen 14-tage bann nach sich zieht, wenn aber mit "behindert" beleidigt, bekommt man hoechstens eine cr und das auch nur wenn man es oft genug macht? oder wo genau liegt dein problem?
Ich weiß nicht wirklich wie ich es noch eindeutiger erklären soll und gehe einfach mal davon aus, dass du nicht alles gelesen hast. Was den Vergleich angeht, wenn man behindert ist, ist man beeinträchtigt, das macht die Beleidigung nicht netter, aber das Wort "behindert" ist in seinem ureigenen Sinn schon negativ konnotiert und das wird sich auch nie ändern, so lange seine Bedeutung die selbe bleibt. "Schwul" hingegen wird nur durch seine negative Benutzung negativ, was dieses umso schädlicher macht.
: triggern lassen sich nur wenige, aber das reicht dann schon um allen zu verbieten es zu schreiben. als goethe den werter geschrieben hatte gab es eine selbstmordwelle. bei sensiblen menschen reichen schon kleinigkeiten um sie zu einer ueberreaktion zu bringen. manche menschen muss man vor anderen schuetzen, andere muss man vor sich selbst schuetzen. ich finde, riot reagiert bei kys genau so wie es sein muss. bei faggot finde ich allerdings uebertreibt riot. bestraft muss es schon werden, nur ist es in meinen augen keine schlimmere beleidigung als retard und co. aber das ist nur meine meinung.
Für dich ist "Faggot" vielleicht nicht schlimmer, für unsere Gesellschaft aber in jedem Fall. Wenn man nicht betroffen ist verletzt einen "Faggot" kein bisschen mehr als andere Bleidigungen, genau so sieht es mit Begriffen wie "Nigger" oder "Zigeuner" oder ganz besonders, einem beleidigend gemeinten "Jude" aus. Was diese Worte aber tun ist, bestimmte Gruppen von Menschen zu degradieren indem ihre bloße Existenz so sehr herabgewürdigt wird, dass eine vermeindlich "normale" Person dadruch beleidigt wird, wenn man behauptet so wie sie zu sein. Ganz abgesehen davon, wie schlimm es sich für diese Menschen anfühlen muss das zu erleben, selbst wenn sie nicht die Ziele der Beleidigungen sind, schafft die Benutzung von Begriffen immer ein winziges Stückchen Realität in Form der Entwicklung unseres Wortschatzes. Sprache unterliegt einem ständigen Wandel den wir durch Sprechen, egal in welcher Form voran treiben. Sorgen wir durch unser Sprechen dafür, dass Beleidigungen die bestimmte Bevölkerungsgruppen herabwürdigen zum Alltag werden, verrohen wir damit nicht nur unser mentales Lexikon sondern in zweiter Instanz auch unser gesellschaftliches Zusammenleben. Je normaler solche Begriffe in ihrer offeniven nutzung werden, umso harmloser wird auch der Hass gegen die jeweiligen Gruppen angesehen und an die nächste Generation weitergegeben. Eine Generation die in dem Wissen aufwächst, dass schwul sein eine Beleidigung ist, wird dies folglich auch immer, zumindest unterbewusst als etwas Minderwertiges ansehen.
: :D Ich verstehe dich. Offenbar sind wir uns einig xD
Bei FusenBacharzt wäre ich dabei gewesen.
: Zensur In Game fürn Hugo
Aber Graves darf keine Zigarre haben!!!
Vidarons (EUW)
: Einfach alle ausser Challenger und Master bannen. Alles was darunter liegt verdient Riot kein Geld damit
Ich behaupte einfach mal, ohne näher nachgesehen zu haben, dass Micro-Transaktionen einen größeren Teil von Riots Einnahmen ausmachne als der E-Sport.
: Hat Malphite Gefühle?
Er ist alt wie ein Stein, es verhält sich bei ihm also wie bei Peter Maffai. Kurz gesagt; nein!
Defhoper (EUW)
: Mein 14 tage Ban fühlt sich unfair an
"Er hat meinen Vater als Schwul beleidigt" Offensichtlich siehst du schwul sein als so schlimm an, dass es für dich sogar eine Beleidigung ist. Karma ist schon eine witzige Sache, denn du wurdest hauptsächlich für das "fag" gebannt und damit für Schwulenfeindlichkeit, absolut gerechtfertigt wie du hier bewiesen hast. Du solltest dir weniger Sorgen um deinen Account und mehr um deine Einstellung machen, besonders wenn dir bisher nicht bewusst war, wie wenig du Homosexualität tolerierst.
: Woher weiß Rammus wohin er rollen muss?
Rammus ist das Ergebnis der unehelichen Verbindung von Sonic dem Igel und einem Gürteltier, wie selbstredend jeder weiß, haben diese Gürteligel ein ausfahrbares Teleskopauge, wo bei normalen Igeln der Anus ist. Immer wenn Rammussens Hinterteil also oben ist, fährt er kurz dieses Stielauge aus um sich zu orientieren. Dieses Auge ist auch der Hauptgrund, wieso "Taunt" funktioniert.
Mad Loony (EUW)
: Remake????
Ich hatte schon überlegt, ob Riot da ein neues Feature eingebaut hat, oder ob es ein Bug ist. Neulich habe ich es so erlebt, dass ein Spieler, da er bei einem Invade um Minute eins rum starb schrieb, dass er afk gehen würde, sich dann aber tatsächlich nur für zehn Sekunden nicht bewegte. Dennoch bekamen wir die Möglichkeit für ein Remake zu stimmen, während er schon wieder spielte. Der Vote ging durch und er bekam in der Lobby, wenn man seinem wüsten geschimpfe glauben durfte, die Meldung, dass das Spiel wegen ihm abgebrochen wurde. Tief im Innern hatte ich bereits vermutet, dass es ein Bug sein müsse, aber ich fände es nicht übel, wenn man einfach als afk gemarked würde, wenn man dies vorher im Chat angekündigt hat.
: Riot verascht einen echt gewaltig
Wenn in meinen Spielen jemand trollt, flamed oder sonst wie negativ auffällt, versuche ich genau einmal ihn oder sie darauf aufmerksam zu machen, dass er/sie damit sein eigenes und das Spiel seines Teams sabotiert und den Gegnern widerrum einen Vorteil verschafft. Wenn das nicht reicht, was leider fast immer der Fall ist, ärgere ich mich zwar, aber behalte es für mich. Der Grund dafür ist nicht nur, dass ich nicht bestraft werden will, sondern auch, dass ich sonst zum Teil des Problems werde, je mehr Spieler sich an den sinnlosen Diskussionen beteiligen, so stärker schauckelt sich das ganze hoch und die allgemeine Konzentration sinkt entsprechend stetig. Also auch ganz abgesehen davon, dass du so auch einem Ban entgangen wärst, wäre es auch besser für deien Winrate, wenn du lernen würdest dich zu beherrschen. Schon verrückt, dass diese Threads noch exakt so sind wie vor einem Jahr.
: [Kurzgeschichte] Ryze, die Veränderung
Die Zeit vergeht viel zu schnell! Die kleine Szene des Videos im Launcher, in dem Ryze von Trundle konfrontiert wird, hat mich an die kleine Spinnerei hier erinnert, verrückt, dass das jetzt schon wieder ein Jahr her ist, ich war viel zu lange nicht mehr im Forum.
MSF Ness (EUW)
: Das war leider ein Fehler meines Kollegens. Entschuldige aufrichtig dafür! Er entschuldigt sich für den Schreck und die falsche Bearbeitung des Tickets. {{sticker:sg-soraka}}
Kurze Frage, rein aus Interesse: Arbeiten die Emissarys jetzt direkt für Riot? Da du von "Kollege" sprichst? Oder sind die roten jetzt türkis und manchmal in Verkleidung?^^ Soll auch keine Erbsenzählerei sein, ich finde die Strukturen nur interessant.
Kind Prow (EUW)
: Das Clownfiesta Turnier am 3.3.
*Es rumpelt und die verstaubte Tür des Institutes öffnet sich einen Spalt, heraus dringt eine leise, doch deutlich vernehmbare Stimme* Es gibt am Ende ja doch wieder Tiernahrung! Die lügen bloß um euch zu locken!
Spicavius (EUW)
: Ist es laut Riot schlimmer ein faggot zu sein als ein retard? ( ;D )
So wie die Realität die Sprache beeinflusst, hat die Sprache auch die Macht, die Realität mitzugestalten. Ersteres lässt sich sehr leicht am Sprachwandel erkennen, schaut man sich beispielsweise das Wort "Opfer" an, so lässt sich leicht erkennen, dass sich seine Bedeutung, in der jüngsten Vergangenheit gewandelt hat. Es ist von einer Bezeichnung, die Mitleid ausdrücken soll, zu einer Beleidigung geworden. (Betrachtet man die Etymologie von einigen Worten genauer, wird man sogar feststellen, dass sich einige Bedeutungen, im Laufe der Zeit, mehrmals und in verschiedene Richtungen verändert haben, ein gutes Beispiel ist das Verb "stinken", welches von mhd. "stinkan" kommt, das damals als Verniedlichung für das genutzt wurde, was wir heute als "stinken" kennen, da es so viel bedeutete wie "duften".) Die Tatsache, dass Sprache die Realität beeinflusst, ist etwas abstrakter und daher schwieriger zu beschreiben, aber wenn man sich ganz einfach vorstellt, dass ein Kind mit dem Wort "schwul" als Synonym für "schlecht" aufwächst, so wird einem recht schnell klar, dass es, wenn es das erste mal mit Homosexuellen in Kontakt kommt, zwangsweise davon ausgehen muss, dass diese Leute etwas schlechtes tun, denn sie sind ja "schwul". Diese Prägung läuft absolut unterbewusst ab, ist dadurch aber keineswegs zu vernachlässigen und daher ist es sehr wichtig, dem entgegen zu wirken. Riot/die Community hat hier also, egal ob vorsätzlich oder nicht, entschieden, dass es wichtig ist diesem diskriminierenden Sprachwandel entgegen zu wirken. Für den negativen Gebrauch des Wortes "behindert" könnte man ähnlich argumentieren, "Retard" und die restlichen Beleidigungen sind allerdings keine Begriffe, die in der öffentlichen Umgangssprache, außerhalb von Beleidigungen benutzt werden und daher greift das Argument der Diskriminierung, zumindest nicht auf die selbe Weise.
Kommentare von Riot’lern
: Der Grossmugister streamt jetzt
Auch heute wieder live, schaltet ein.
Kind Prow (EUW)
: Nun mal sehen. Zuerst hätten wir da das vorgeschlagene RP unterforum. Dann sollten wirRiot zwingen einen Rümmelbiergragas skin rauszubringen. Außerdem auf der Agenda: mehr Rioter ins deutsche Forum locken. man könnte ja mit englischen Freds hier und spamposts in anderen europäischen Foren (oder im Na Forum) mal ein bisschen Aufmerksamkeit herlenken. Oder mal ne NA-Invasion starten :> Weiterhin... Teemos Bild als Satan umkehren. Unmöglich eigentlich, aber ich glaube genau auf sowas willst ja hinaus. Den Forenbereich "Allgemeiner Chat" in Offtopic umbenennen. Warum auch immer :P [Irgendeine sinnlose Schnapsidee] umsetzen. Ja, des waren jetz doch nicht so viele wie ich dachte. Aber mal schauen, vielleicht fällt mir noch was ein. Tante Edith: alle LoL Spieler zum Glauben an die heilige Sankt Antje bekehren.
Nur wenn wir auch die Tante von Sankt Antje verheren dürfen, die rüstige Blondine "Magie-Resi".
: streamst du eig auch am Wochenende?
Bisher nicht, aber vielleicht komme ich ja diesen Samstag mal dazu
Kommentare von Riot’lern
Sherdir (EUW)
: twitch lixtronhd ingame Sherdir
Ich würde dir ja wirklich gerne deinen Gewinn überreichen, aber das geht erst, wenn du meine Freundschaftsanfrage bei LoL annimmst :(
: [Gewinnspiel] Der Großmugister verteilt Mystery-Skins
Sherdir hat den Mystery Skin gewonnen! Den anderen viel Glück beim nächsten mal, sobald ich die 100 Follower erreiche, werde ich nochmal was unter allen Followeren verlosen, die zu dem Zeitpunkt schon dabei sind.
Sherdir (EUW)
: twitch lixtronhd ingame Sherdir
Herzlichen Glückwunsch! Du musst jetzt nur noch meine Freundschaftsanfrage annehmen und ich schicke dir die Truhe. :)
: [Gewinnspiel] Der Großmugister verteilt Mystery-Skins
So, die 50 wurden leider nicht erreicht, aber für den Mystery-Skin sind 11 Namen im Hut, möge Fortuna euch hold sein!
Kind Prow (EUW)
: Ah pfffft. Mit der Gier der Leute spielen, also echt. Niveaulos hoch 10. Herr Großmugister, bon voyage. Jeder wählt seinen Weg, aber ich hoffe, dass du ihn nicht bis zu Ende gehen musst.
Ich sehe da tatsächlich kein Problem, da ich nach bestem Gewissen sagen kann, dass es niemandem schadet und ganz im Gegenteil, sogsr alle was davon haben.
: [Gewinnspiel] Der Großmugister verteilt Mystery-Skins
Wir sind ganz kurz vor der 50, darum lege ich noch einen drauf! Wenn die 50 bis morgen um 08:00uhr erreicht wird, lege ich nochmal einen **epischen Skin nach Wahl** oben drauf, den ich zusätzlich zur Truhe verlosen werde! Also holt nochmal ein paar Leute ran. :)
Kind Prow (EUW)
: Elende, Skingierige Halunken. So ein Gesindel würde ich nichtmal durch die Hintertür hereinlassen!
Und dabei vernahm ich Gerüchte, ihr würdet so ziemlich jeden durch die Hintertür hinein lassen! ;)
: Da ich im Stream nicht dabei sein kann( Schule und so) , dachte ich, das ich es ja trotzdem mal versuchen kann. Also hier mein Twitchname: xxarcwonxx und mein Lolname: Arcwon
Ist kein Problem, falls du gewinnen solltest, bekommst du hier bescheid. :)
Kommentare von Riot’lern
Kind Prow (EUW)
: Endlich mal Qualitätsrundfunk. In meiner Eigenschaft als Koordinator des offiziellen Rundfunkkanals des Offtopics rekrutiere ich sie hiermit als partiellen Streamer für Kriege und Großevents. Habe die ehre.
Sag einfach bescheid wenn ich den Kommentator und Streamer memen soll, reden wie ein Wasserfall kann ich, wenn ich dabei nichtmal selber spielen muss, sülze ich euch gnadenlos die Ohren voll.^^
Kommentare von Riot’lern
fokko1023 (EUW)
: alle 4 Ehrungs symbole
Wenn offensichtlich an die 80% (frei geschätzt) der aktiven Spielershaft, 10% der gesamten Accounts ausmachen, wirft das ein ganz neues Bild auf die meisten von Riot veröffentlichten Zahlen, unter anderem auch was das Spielerverhalten angeht. Wenn nur 10-20% der Accounts tatsächlich bespielt werden, sind 1-2% negative Spieler der absoluten Menge schon gar nicht mehr so wenig, denn sie gehören ja, zumindest bis zum Permabann, definitiv zum aktiven Teil der Community. 5-10% negative Spieler, die das ja laut meinen dürftigen Mathekenntnissen ergeben dürfte, bilden die Realität auch deutlich besser ab.
: [OT] Das Mugiwara Institut für Pseudowissenschaften und Halbwissen
Geschätzte Lehrkörper und Studenten, Der Grossmugister überträgt ab jetzt live und in Farbe, direkt aus dem Institut! Es wäre mir eine Ehre, wenn ihr mich besuchen würdet, bleibt ein Weilchen und hört zu... Und wenn ihr schon da seid, schickt dem Music-Bot doch bitte einen Songrequest (!Songs), Prof. Heimerdinger hat das Teil so eingestellt, dass es ansonsten andauernd Nickelback spielt! https://www.twitch.tv/grossmugister
CT Shy (EUW)
: ***
Good Guy Riot schafft Arbeitsplätze, statt Bots zu verhindern und selbst Geld zu verdienen, indem Aufwertungen auf LvL 30 angeboten werden. Endlich verstehe ich den Sinn dahinter!
: Stell dir mal vor du lebst in einem Land in dem Toleranz gegenüber allen Ethnien, Religionen usw. Vorrausgesetzt wird. Jetzt kommt einer, stellt sich in die Öffentlichkeit, und propagiert eine neue Ideologie, die fordert, zb. Computerspieler einzusperren, weil die angeblich alle gewalttätig und Staatsgefährdend sind. Soll man solche Hassreden hinnehmen? Soll man dies erlauben, weil man Tolerant dem Redner gegenüber ist? Wenn man das tut, dann verbreitet sich dieses INTOLERANTE Gedankengut, und dann ist es Essig mit der toleranten Gesellschaft. _"Eine tolerante Gesellschaft kann Intoleranz nicht tolerieren, DARF sie nicht tolerieren, oder sie opfert ihre eigenen Werte!"_ - Benjamin Franklin
Darum bedingt, seine Intoleranz muss man nicht hinnehmen, aber auf der Straße anspucken sollte man ihn trotz allem nicht!
: Und sogar Toleranz ist bedingt, denn gegenüber jemandem der selbst intolerant ist, muss man nicht Tolerant sein.
Dem würde ich nur bedingt zustimmen.
: >Es liegt wirklich nicht an mir, dass wir das Spiel nicht gewonnen haben, sondern wirklich an meinem Team. Wenn ich solche Sätze schon lese könnt ich an die Decke springen. [181 CS in einem 33 Minuten game, als ADC. Passive KDA. Als ADC weniger schaden als ein jungle Xin Zhao, was niemanden wundert, denn der Build ist Käse (kaum damage, was hattest du vor, super Attackspeed Ashe?)](http://matchhistory.euw.leagueoflegends.com/de/#match-details/EUW1/3234614968/201427676?tab=overview) Nein mein Freund, das liegt nicht nur "an deinem Team". >Das schlimmste ist, dass xinzhao bekommt sogar s- für seines Verhalten. Erstens, wen interessiert das. Zweitens, ja, warum auch nicht. Er hat eine sehr positive KDA, sauberen Farm für einen Jungle und Kills überall auf der map. Sein Verhalten hat nichts mit seiner Spielbewertung zu tun. >Außerdem verlange ich mehr Respekt von den High-Elo Spielern Respekt ist nicht etwas das man verlangt. Respekt ist etwas das man sich verdient. Ich weiss das gewisse Musiker und facebook den Leuten in den letzten 10 Jahren was anderes eingeredet haben, aber Respekt kriegt niemand einfach so...den muss man sich verdienen. >An diesem Punkt verlange ich mehr Respekt, einfach zu sagen, du verdient einfach in low-Elo zu sein, weil du selbst schlud dran bist, das stimmt nicht. Nochmal: **Respekt verlangt man nicht.** Niemand nimmt es ernst wenn jemand Respekt verlangt. Was deine Spielweise anbelangt: Was willste hören? Dass 83 CS in 20:44 ganz super sind? Das ich es toll finde wenn du Garen toplane ohne ein einziges damage item baust? Das wirst von mir nicht hören.
So sieht es aus! Respekt und Toleranz werden zu oft verwechselt! Toleranz gibt es von anständigen Leuten umsonst, Respekt muss verdient werden!
: mir war das nicht ersichtlich. dan habe ich ein paar fragen. 1. inwiefern sollen accounts datengebunder werden? 2. wie genau soll die aufwertung auf lvl 30 funktionieren bzw was sollte es deiner meinung nach kosten?
Zu 1.: Man müsste ein amtliches Dokument vorweisen um seinen Account zu erstellen und es gäbe nur einen Account pro Person. Zu 2.: Ich bin nicht die Marketing-Abteilung von Riot! Oder möchtest du tatsächlich anzweifeln, dass es möglich wäre? Was die Kosten angeht, wäre es aber sehr leicht den richtigen Wert zu ermitteln, man müsste bloß den gängigsten Preis der Botter nehmen und ein paar Euro aufschlagen, weil weniger Risiko für die Leute besteht. Aber wie gesagt, was bringt es da ein genaues Konzept zu erstellen? Riot liest hier ja nich mit. Ich denke ja, du möchtest gerade nur _mich_ widerlegen und nicht das Konzept, daher macht mir dieses Gespräch gerade auch sehr wenig Freude. Wahrscheinlich hast du auch innerlich schon einen halben Beitrag über Datenschutz zu Punkt 1 vorbereitet, den kannst du dir allerdings sparen, denn ich würde mir dieses Vorgehen weder wünschen, noch denke ich, dass es sinnvoll wäre. Möglich wäre es allerdings. Meiner Meinung nach sollte Riot _nicht_ gegen Smurfs vorgehen, sondern ganz einfach die Aufwertung anbieten, so wie es schon andere große Spieleschmieden gemacht haben nachdem sie - nach mehreren Jahren des erfolglosen Kampfes gegen die Botter - eingesehen haben, dass die einzige Chance darin besteht den Markt zu übernehmen, statt ihn zu bekämpfen.
: > Ich will Smurfs nicht verhindern, wo holst du das her? ehm punkt 1? > [{quoted}](name=Der Großmugister,realm=EUW,application-id=KYnfKGf0,discussion-id=fn9xVyvh,comment-id=000100000001,timestamp=2017-06-20T14:41:47.750+0000) > > Sich offen gegen Smurfs zu stellen und deren Erstellung zu unterbinden, ginge natürlich auch. > Momentan befindet sich Riot aber im Kampf mit einer Hydra! Es werden dauernd die Köpfe abgeschlagen, nur damit für jeden zwei nachwachsen. > > Zwei Wege gäbe es: > > 1. Smurfs ganz verhindern und Accounts deutlich Datengebundener machen > > 2. Die Aufwertung auf LvL 30 selbst anbieten > > Momentan passiert aber einfach nichts! Alles andere wäre besser.
Ja, genau, ist das wirklich so unverständlich ausgedrückt? _Einen_ dieser zwei Wege muss man gehen! Einen! Beide gleichzeitig wäre natürlich blödsinnig.
: Würde das nicht grad dann ein Argument für die Botter sein? Siehe WOW, sie prügeln sich mit den Bottern und LvlAccounts weil diese sich einfach auf das berufen was Blizzard selbst macht.
Also ich spiele aktiv WoW und habe nciht einen Bot gesehen, seit Blizzard die LvL-Aufwertung anbietet.
: mal ein schritt zurück. wem soll das aufwerten auf lvl 30 was bringen, wenn du smurfen verhindern willst? außerdem bezweifle ich, dass riot die gekauften accs nicht bemerkt, besonders wenn ich hier die beschreibungen zu den lvl bots lese ( a la 400 coop games "run it down mid" mit ner ausländischen ip und plötzlich deutsche ip/challenger nach 100 games)
Ich will Smurfs nicht verhindern, wo holst du das her? Wenn Riots Smurfs verhindern würde, wäre mir das recht, aber da Riot das nicht tut, sollten sie immerhin dafür sorgen, dass Smurfs nicht auch gleichzeitig Bots bedeuten.
: das wäre mist in meinen augen. gerade anfänger werden mit den lvln langsam an das spiel rangebracht und brauchen kein lvl 30 acc. die einzigen für die ein lvl 30 acc intressant ist, sind leute die smurfen wollen oder wegen fehlverhalten gebannt wurden.
Es wird ja Niemand gezwungen die Aufwerung zu kaufen. Und immer im Kopf behalten: Momentan gibt es das selbe Angebot schon zu Hauf von Drittanbietern! Das einzige was sich ändern würde, wären weniger Bots in Spielen.
Sirrkas (EUW)
: So etwas würde die Verwendung von Smurfs unterstützen und ich denke nicht, dass Riot in nächster Zeit so etwas einführen wird.
Sich offen gegen Smurfs zu stellen und deren Erstellung zu unterbinden, ginge natürlich auch. Momentan befindet sich Riot aber im Kampf mit einer Hydra! Es werden dauernd die Köpfe abgeschlagen, nur damit für jeden zwei nachwachsen. Zwei Wege gäbe es: 1. Smurfs ganz verhindern und Accounts deutlich Datengebundener machen 2. Die Aufwertung auf LvL 30 selbst anbieten Momentan passiert aber einfach nichts! Alles andere wäre besser.
Ηastur (EUW)
: Banwelle
Riot muss einfach nur selbst eine Accountaufwertung auf Lvl 30 anbieten! Dank der MMR würde das keinerlei Probleme verursachen, Rot das Geld einbringen, was sonst die Botter bekommen und den anderen Spielern den Spaß erhalten. Was dagegen spricht? Ich wüsste Nichts!
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Der Großmugister

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